tagebook des Münchner Forums

In Freimann entsteht ein weiteres kleines Kreativzentrum

430Kreativzentrum_FreimannZwischen Lokhalle und Zenith baut die österreichische CA Immobilien Deutschland.

Langsam, aber stetig verändert das frühere Industrieareal im südlichen Freimann sein Gesicht. Für die ehemalige Lokhalle, eines der größten Gebäude Mitteleuropas, ist die künftige Nutzung schon abschließend bestimmt: hier entsteht neben einem Baumarkt ein Zentrum für Fahrkultur (wir berichteten in Ausgabe 11.2012). Jetzt ist auch über die Nachbarschaft der Lokhalle und des Ze- niths entschieden: Direkt südlich an die Lokhalle angrenzend und hinter ein Parkhaus, das in erster Linie die Autos der Zenith-Besucher aufnehmen soll, kommt ein kleines, aber feines Freimanner Kreativzentrum mit vier sechsstöckigen Baukuben für unterschiedlichste Zwecke.

Den Wettbewerb für dieses Gelände haben die Münchner Architekten Prof. Ulrike Lauber und Peter Zottmann gewonnen. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, zwei dritte Preise gingen an Johan- nes Ernst aus dem Büro Steidle Architekten und an das ebenfalls Münchner Architektuenduo Goetz- Castorph.

So klein das Areal mit nur drei Hektar ist, so vielfältig waren die Nutzungsvorschläge. Sie rei- chen von einem einzigen Gebäudegeviert, das Goetz-Castorph vorgeschlagen hatten, über mehrere rechteckige Einzelbauten nach dem Entwurf von Lauber-Zottmann und einem Entwurf von Gebäuden auf einem gerundeten gemeinsamen Sockel bis zu einer sehr kleinteiligen Nutzung. Gewonnen hat die Idee, vier Neubauten so anzuordnen, dass sich bei Tag und bei Nacht sinnfällige Erschließungen von der Lilienthalallee ergeben.

Autor: Gernot Brauer

aus dem Magazin des Münchner Forums

Fotocredit: Münchner Forum („Peter Zottmann erläutert seinen Siegerentwurf. Links im Bild: Stadtdirektorin Susanne Ritter, Leiterin der HA 2 – Stadtplanung im Planungsreferat“)

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