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Innovativ schmausen im Pop-Up-Restaurant „bYondBeef“ ab dem 13. Mai

Wie können wir uns ernähren, damit im Jahr 2050 alle Menschen etwas zu Essen auf dem Tisch haben? Diese Frage treibt Vincent Fricke und Marc Christian um.

Sie haben sich dazu viele schlaue Gedanken gemacht und wollen ihre Ideen unter die Leute bringen. Deshalb veranstalten sie vom 13. bis zum 17. Mai schon die dritte ihres „bYondBeef – Future Food“ Pop-Up-Labs.

Gute Ansätze in einem Menü verbraten

Mit gutem Essen kennt Vincent Fricke sich aus. Immerhin betreibt der gelernte Koch schon seit fünf Jahren seinen eigenen Catering-Service. Marc Christian dagegen ist studierter Kommunikationswissenschaftler, aber auch er koordiniert regelmäßig kulinarische Events. „Wie gefühlt die halbe Welt“ hätten sie sich Gedanken darüber gemacht, was man schon jetzt am Ernährungsverhalten ändern könnte.

So entstand die Idee für ein Pop-Up-Restaurant. Die Menüs, die sie im März und April ihren Gästen vorsetzten, kamen so gut an, dass sie ganz spontan eine dritte Woche im Mai anhängen. Dabei geht es ihnen vor allem darum „Gedanken von Root to leaf, innovativen Anbautechniken und uralten Fermentationsverfahren“ in einem Menü zu verbinden.

Mehr Nachdenken, weniger Wegschmeißen

Das klingt erst einmal kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Der erste Punkt, „Root to leaf“, bedeutet, dass Nahrungsmittel komplett verwertet werden. Laut Fricke werde in der Küche „viel zu viel weggeschmissen“. Bei einem Blumenkohl zum Beispiel lande in der Regel 40 Prozent zu viel im Müll – obwohl man das ganze Gemüse verarbeiten könnte.

Außerdem setzten sich die beiden mit neuen Anbautechniken wie Indoorfarming auseinander. Fricke und Christian sehen sich für ihr Pop-Up-Lab besonders nach umweltfreundlichen, landwirtschaftlichen Alternativen um. Die Papayas, die sie für ihr Menü verwenden, kommen nicht aus Übersee, sondern aus deutschen Tropenhäusern, die durch Abwärme beheizt werden. Fricke ist wichtig „das, was angebaut wird, klüger zu nutzen“.

Kulinarische Ideen erkunden

Darüber hinaus widmen sie sich der Kunst des Fermentieren. Frickes Begründung dafür: „Wir haben verlernt Sachen haltbar zu machen.“ Obwohl das ein praktischer und sparsamer Weg ist, mit Lebensmitteln zu haushalten.

Diese drei Ansätze spiegeln sich in ihrem Menü wider. Da wird zum Beispiel jedes Stückchen Kohlrabi verwendet, es wird „global-lokalen“, fränkischen Som Dam Papayasalat geben und vegetarische Burger Patties, die laut Fricke „selbst für eingefleischte Fleischpflanzerlesser“ ein Genuss sein werden. Wer also an einem der fünf Dinner teilnehmen möchte, muss sich keine Gedanken wegen geschmacklicher Abstriche machen. Vielmehr solltest du dich auf eine kulinarische Entdeckungsreise in die neue Welt der Ernährung einstellen.


In aller Kürze

Was? Pop-Up-Restaurant „bYondBeef – Future Food“

Wann? 13. Mai – 17. Mai, jeweils 19 – 22 Uhr

Wo? Hotel Krone, Theresienhöhe 8, 80339 München

Wie viel?
69 Euro – 5 Gänge inkl. Wasser
89 Euro – mit NonAlk-Begleitung
99 Euro – mit Weinbegleitung

Tickets bekommst du hier.

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