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Münchner Gesichter: 8 Fragen an Tatort-Schauspieler Ferdinand Hofer

Unter der Rubrik Münchner Gesichter stellen wir euch Menschen vor, die München mit ihren Ideen verändern und befragen sie zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben. Dieses mal mit:

Ferdinand Hofer, Schauspieler und strebsamer Jung-Kriminalkommissar im neuen München-Tatort „KI

Die Fülle an Jugend die er mitbringt und sein schlierseehaftes Bayerntum (seine ursprünglich Heimat) machen ihn zu einem echten Gewinn für das Münchner Ermittler-Duo Batic und Leitmayr. Wieder einmal schlüpft Ferdinand Hofer am kommenden Sonntag, 21.10. in die Rolle des Kalli Hammermann, eines engagierten, heranwachsenden Kirminal-Polizisten, der gut und gerne mal übers Ziel hinaus schießt.

Hofer schaffte den Sprung vom Schultheater zu Film und Fernsehen. Bekannt ist er aus „Die Perlmutterfarbe“ (2009), dem Kriminalkomödien-Dreiteiler  Dampfnudelblues (2013), Winterkartoffelknödel (2014) und Sauerkrautkoma (2018) und ist seit 2014 im Münchner Tatort zu sehen.

Wer oder was ist Maria?

Batic, Leitmayr und Hammermann stellen sich im neuen Tatort (Sonntag, 21.10. 20.15 Uhr) die Frage, ob die Künstliche Intelligenz Maria dabei helfen kann, die verschwundene Melanie wiederzufinden. Ist sie im Justizwesen überhaupt ein belastbarer Zeuge und wer missbrauchte die Künstliche Intelligenz für sein Verbrechen?

Viele Fragen, wenig Antworten. Mit jeder Stunde schwinden die Hoffnungen Melanie wiederzufinden.

Wir haben Ferdinand Hofer die wirklich wichtigen Fragen gestellt:

Weißwurst oder Leberkas?

Beides lecker! Aber Leberkas nur in der Semmel mit süßem Senf.

Woran arbeitest du gerade?

Ordnung in meinen Schreibtisch zu bekommen und nebenbei bereite ich den nächsten Tatort und den nächsten Eberhofer-Film vor.

Worüber fluchst du am häufigsten in München?

Über die S-Bahn leider. Aber ich freu mich dafür auch umso mehr, wenn sie pünktlich kommt.

Dein bayerisches Lieblingssprichwort?

Obacht gem, länger lem!

Das macht dich zum Münchner:

Meine Hirschlederne kombiniert mit meinem rostigen Fahrrad.

Geht immer:

Ein Espresso! Auch wenn man schon ganz hibbelig ist.

Ist KI für dich ethisch vertretbar, siehst du es als Chance oder Gefahr?

Ich würde sagen ein Fluch und Segen zu gleich. Sicher ist Künstliche Intelligenz eine Chance, die sehr viel Mehrwert liefert und sehr viel Positives ermöglicht. Jedoch ist es enorm wichtig, dass immer darauf geachtet wird, dass sie verantwortungsvoll und in einem ethisch korrekten Rahmen eingesetzt wird. Aber wer und ob jemand diese Verantwortung übernimmt, ist meines Erachtens nach noch nicht geklärt und das sehe ich kritisch.

Dein Lieblings-Tatort?

Fangfrage… Ich mag mehrere… Ich mochte den Konstanzer Tatort mit Eva Mattes und Sebastian Bezzel sehr gern. Aber auch die Tatorte Wien und Weimar finde ich stark.

Danke für’s Interview, Ferdinand!


© Beitragsbild Luis Zeno Kuhn

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