Kultur, Nach(t)kritik

Norwegian Wood

Laura Goudkamp
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Kakkmaddafakka
„Kakk … wer?“ – na Kakkmaddafakka natürlich! Wer die Band jetzt noch nicht kennt, für den wird es allerhöchste Eisenbahn! Bis auf den letzten Platz war das 59: 1 gestern gefüllt und die Verrückten Norweger, Axel, Pål, Stian, Jonas, Kristoffer, Lars und Martin heizten den Fans ganz schön ein. Kakkmaddafakka sind eine junge Band aus Bergen, die mit ihren Songs einen Ohrwurm nach dem anderen aus dem Hut zaubern. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen Rock, Pop und Indie und nicht selten kommt auch mal der Kontrabass zum Einsatz. Ein besonderes Highlight sind die Backgroundtänzer, ja, TänzEr, die der Band mit ihren perfekt eingeübten Choreographien ( auch auf der Bühne gendern die Skandinavier schon !) fast die Show stehlen – aber nur fast. Viel zu gut ist dafür die Musik, die die Jungs da oben machen. Nach den ersten Takten von einem der wohl bekanntesten Songs, „Restless“, kennt das Publikum kein Halten mehr. Zum Schluss gibt es als Zugabe eine Eigenkreation von Beyonce´s „Halo“ und damit zeigt Kakkmaddafakka , dass sie auch leise können, nicht nur laut.

Auch zur Vorband darf man durchaus ein Wort verlieren. „List“, die noch relativ unbekannte Band aus dem oberbayerischen Traunstein, überzeugte das Publikum schon nach den ersten Takten. Die drei Blondschöpfe Felix, Jonas und Erik, die ihre Musik als aggressiven Pop bezeichnen, sind eine der ausgewählten Bands für die 9. Staffel der ON3- Startrampe. Wer weiß, vielleicht ist das ihr Durchbruch! Verdient hätten sie es allemal.

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