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Refugees for Funk- Benefizkonzert für die Flüchtlinge der Funkkaserne

Anika Landsteiner

Join the Funk lädt zum Tanzen für die Seele ein! Die ehrenamtliche Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung der Dependance Funkkaserne etwas aus dem trostlosen Alltag herauszuholen und auf andere Gedanken zu bringen. Die Gruppe organisiert regelmäßig verschiedene Aktivitäten und Ausflüge zu unterschiedlichen Veranstaltungen.

Unser Projekt wird unterstützt von großartigen Künstlern aus den Bereichen Hip-Hop, Rap und Indie und sorgen an diesem Abend für die musikalische Unterhaltung. Da ist garantiert für jeden etwas dabei!

Join the Funk & Strom präsentieren: Partizan, Malarchi, Chrizulain, Guerilla System, Liann, MT&MC Lu und EinsHoch6

Das Eintrittsgeld sowie Spenden an diesem Abend sollen der Gruppe zu Gute kommen, womit weitere Ausflüge und Projekte finanziert werden sollen, wie für ein Oster- und Sommerfest, die Gestaltung der Aufenthaltsräume oder an das, gerade am entstehende Koch-Projekt in Kooperation mit Culture Kitchen.
Wir haben uns mit den Initiatoren unterhalten.

1. Woher kommt der Name eures Projekts? Und was bedeutet er?

Join the Funk. Wir wollten mit dem Namen eine Verbindung zu der Erstaufnahmeeinrichtung, in der wir arbeiten, der „Funkkaserne“, herstellen. Während unserer Anfangsphase waren viele Flüchtlinge aus Nigeria, Somali und der Elfenbeinküste da, die verrückt nach Funk-Musik waren. Das hat so gut gepasst, dass wir daraus gleich einen indirekten Aufruf machten, uns beizutreten.

2. Was ist neu, anders und einzigartig an eurem Projekt?

Besonders an unserem Projekt ist, dass wir versuchen, wirklich auf Augenhöhe mit den Flüchtlingen arbeiten. Es soll ein richtiger Austausch stattfinden, kein „Ich bin jetzt mal zwei Stunden da, beschäftige dich und dann tschüss, bis nächste Woche“. Ein offenes Ohr, Zeit und Verständnis dazu, ein bisschen Ablenkung kann sehr tröstend und erleichternd sein, vor allem, wenn man so viel erlebt hat.

refugeesforfunk3. Wie viel Zeit habt ihr in euer Projekt investiert/werdet ihr investieren?

Angefangen haben wir mit den Sonntags-Aktivitäten, nach und nach kamen dann noch Ausflüge unter der Woche dazu. Mit den ganzen organisatorischen Sachen kommen da schon einige Stunden pro Woche zusammen. Das wird auch weiterhin so bleiben.

4. Wer unterstützt euch?

Die Innere Mission ist sozusagen unser Mutterschiff.

5. Was macht ihr, wenn ihr nicht an eurem Projekt arbeitet?

Viele von uns haben einen Vollzeitjob oder Studieren und arbeiten nebenbei noch.

6. Was liebt ihr an München besonders?

Die Gemütlichkeit und das Großstadtleben. Beides lässt sich hier finden. Jeder kann in München seine Szene finden, es ist vielfältig, aber nicht zu überfüllt mit Angeboten. Und wie sich in den Sommermonaten zeigte, (zugegeben überrascht) ist das Engagement der Münchener bemerkenswert. Das ist ein schönes Gefühl, unter solchen Mitbürgern zu leben. Hoffen wir, dass es nicht so schnell nachlässt!

 

8. Wenn euer Projekt eine Person wäre, wie wäre diese Person?

Offen, witzig, initiativeergreifend, aktiv, optimistisch, strebsam, kreativ, ein bisschen verrückt und natürlich engagiert.

9. Eure Infos im Netz?

„Join the Funk“–Gruppe bei Facebook.

10. Ein Song, der mit eurem Projekt zu tun hat?


Infos in aller Kürze:

Refugees for Funk

Eintritt 10€ , für Flüchtende umsonst
Einlass: 20Uhr, Beginn: 21Uhr
Ort: Strom, Lindwurmstr. 88

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