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Trash vs. Big Data

ADLER A.F.

Es ist wieder CeBIT, und da bietet sich eine Diskussion zum Thema „Big Data“ natürlich an. Aber die Gäste Sabine Nallinger (Bündnis 90/ Die Grünen), Florian Deissenrieder (Piratenpartei) und Dr. Kristina Rosnersky diskutieren in einem sehr ungewöhnlichen Umfeld: Nämlich in der Galerie Robert Weber, mitten in einer Ausstellung der Trash-Künstlerin ADLER A. F.. Die Künstlerin diskutiert mit.

Der Ort ist kein Zufall: Schließlich nähert sich ADLER A. F. in ihrer Austellung dem Thema Überwachung – zum Beispiel mit ihrer Performance „Hommage an George Orwell: Big Sister NSA – besser überwacht als tot“.

ADLER A.F.2

Vom NSA-Skandal fühlte sich die Künstlerin an „1984“ erinnert, George Orwells Klassiker. ADLER A.F.: „Der US-amerikanische Geheimdienst NSA überwacht nach eigenen Angaben nur einen kleinen Bruchteil des weltweiten Internetverkehrs, laut Wikipedia entspricht das einem täglichen Datenvolumen von mindestens 29.126 Terabyte; da bin ich ja beruhigt!“ In der Galerie Robert Weber hat ADLER A.F. die totale Überwachung als installative Raumzeichnung umgesetzt.

Trash-Art ist für die Künstlerin ein sozialkritischer Ansatz. Als in Mülltüten gehüllte Trash-Queen trat sie unter anderem auf der Biennale in Venedig 2011 und der dOCUMENTA(13) in Kassel auf. 2008 gründete sie ihr eigenes Trash-Muesum, das MocTA in Berlin. Neben Performances liegen weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit auf großformatiger Malerei, Rupfnbildern und Konzeptkunst.

Podiumsdiskussion zum Thema BigData – Fluch oder Segen?
12.03.14 | 19 Uhr | Galerie Robert Weber | Eintritt frei

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