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Vom Experimentalfilm bis zur atmenden Pizza – das Mobile Clip Festival in der Villa Stuck

Jana Lapper

Stadtmensch vom Land. Sieht gerne das Gute im Menschen. Leidenschaftliche Zuhörerin. Und, oh oh, Feministin.
Jana Lapper

Kleine Filmchen, die spontan mit dem Handy gedreht werden, gehören ja mittlerweile zu unserem Alltag. Das ganze Social Web ist voll damit. Das Mobile Clip Festival in der Villa Stuck holt diese Clips aus ihrer Alltäglichkeit und bietet ihnen eine Bühne. Das ist lustig und sogar lehrreich.

Ganze 70 Einreichungen haben das Mobile Clip Festival dieses Jahr erreicht. 21 Clips davon wurden von einer Jury ausgewählt und diese werden nun am Freitag den 4. Dezember in der Villa Stuck vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht um eine stinknormale Preisverleihung. Neben dem Clip-Kino, bei dem die nominierten Handy-Clips vorgestellt werden, können die Besucher*innen selbst aktiv werden. Mit mobilen Geräten können sie selbst Musik machen, mit Apps eigene Clips drehen und Einblick in virtuelle Realitäten und Lightpainting gewinnen.

Mal abgesehen davon, dass Vidoes kucken und selbst Dinge erschaffen viel Spaß machen, bekommt ihr auch einen Eindruck, was mobile Geräte heute so können und wie junge Menschen diese nutzen. Sämtliche Clips wurden nämlich von Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 26 Jahren gedreht. Und da können ganz schön abstruse Sachen rauskommen. Die Namen der Clips wie „Kampf um Köln“, „Die vier Ninjas und das Oktoschwein“, „Invasion der Senioren“ oder „Blumen für Manfred“ können nur andeuten, was die Zuseher*innen an diesem Abend erwartet. So viel sei verraten: Das Spektrum reicht von Experimentalfilmen zum Thema „Licht“ bis zu einer atmenden Pizza.

Die Jury, bestehend aus Nadja Henle (Villa Stuck), Maximilian Niesyt (JFF – Institut für Medienpädagogik), Gretta Louw (Medienkünstlerin) und Albert Heilmann(FSJ Kultur Medienzentrum München) kürt im Anschluss den*die Gewinner*in des Wettbewerbs.

Infos in Kürze:
Was? Mobile Clip Festival
Wann? 4. Dezember, ab 17 Uhr
Wo? Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60
Kosten? 0 Euro

Fotocredit: JFF – Institut für Medienpädagogik

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