Kultur, Leben

Von Nosferatu bis Almodóvar – der Filmkanon im ARRI

Florian Kaindl

Kultur macht klug. Und Spaß macht sie auch. Der „Filmkanon“ gibt Aufschluss über die wichtigsten Filme des letzten Jahrhunderts.

nosferatufilmkanon

Nie ist die geistige Befriedigung größer als nach einem guten Film, der Bilder, Szenen und Dialoge lange nachwirken lässt. Als Lehrmittel an Schulen waren Filme bisher eher sporadisch gefragt. Eine Initiative mit dem etwas umständlichen Titel „Jugendkinoprojekt Filmkanon – Im Kino in die Schule gehen“ soll das ändern: Basierend auf einem Filmkanon, den die Bundeszentrale für politische Bildung bereits 2003 erstellt hat, gibt sie Münchner Schülern Gelegenheit, die darin enthaltenen 35 Filme besser kennenzulernen.

Der Kanon umfasst beinahe die komplette Filmgeschichte, von den Anfängen in der Stummfilmzeit über die Nouvelle Vague und das New Hollywood bis in die heutige Zeit. Es sind obligatorische Klassiker wie „Taxi Driver“ von Martin Scorsese oder „Die Ehe der Maria Braun“ von Rainer Werner Fassbinder dabei; aber auch singuläre Ausnahmefälle wie der Dokumentarfilm „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais, der die Schrecken der NS-Zeit auf unnachahmliche Weise spürbar macht. Der Filmkanon sollte die Grundlage für eine intensive historische und ästhetische Auseinandersetzung der Schüler mit dem Medium Film bilden. Das Jugendkinoprojekt „Im Kino in die Schule gehen“ nutzt diese Chance. Zum Auftakt gibt es am Mittwoch, den 28.10., im Münchner Arri-Kino von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr F. W. Murnaus Stummfilmklassiker „Nosferatu“ zu sehen. Weitere Informationen gibt es beim Treffpunkt Filmkultur e.V.

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