Leben, Wohnen trotz München

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Cornelius Zange

Oooh meine Stadt ist zu laut. Alles dreckig und es riecht nach Rauch.

-gedichtet von Kraftklub
Cornelius Zange

Dass Mobilität und Arbeit die Wahl des Wohnortes beeinflussen, erscheint verständlich. Um zu verstehen wie die Faktoren Wohnen, Arbeit und Mobilität sich wechselseitig beeinflussen, führt die Technische Universität München derzeit eine Studie durch. Wer teilnimmt, erhöht die Chancen, dass München in Zukunft so geplant wird, wie er es sich wünscht.

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Durch stetiges Wachstum, steht die Metroporegion München vor einigen Herrausforderungen. Es herrscht ein allgemeiner Fachkräftemangel, Wohnungen werden immer teurer und die Verkehrsinfrastruktur gelangt an ihre Grenzen.

Auf einer Pressekonferenz am 13. Januar in der TU München, präsentierten die Professoren Gebhard Wulfhorst und Alain Thierstein als Initiatoren der Studie aktuelle Zahlen, die den Handlungsdruck veranschaulichen sollten: In der Metropolregion München, die auch Städte wie Landshut, Ingolstadt und Augsburg mit einschließt, leben demnach rund sechs Millionen Menschen – das ist die Hälfte der bayerischen Bevölkerung. Seit 2011 stieg die Einwohnerzahl um rund 130.000 an. Deutlich erkennbar ist, dass vorallem entlang der Autobahnen und wichtigen Zuglinien die Bevölkerungsentwicklung stärker ist und sich das Wachstum auf einige Zentren konzentriert.bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes gleicht „einem Leopardenfell“, wie es Thierstein bezeichnet. Hier ist es besonders auffällig, wie stark Wachstum mit der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes zusammenhängt. Arbeitsmarkt

Es scheint, als müsse sich dringend etwas ändern. Nur was will die Bevölkerung? Was ist wichtig bei der Suche nach einem Wohn- und Arbeitsplatz? Das zu Verstehen ist maßgeblich, um erkennen zu können, wo demnächst beispielsweise Kitas oder Schulen benötigt werden.

Die Studie der TUM soll Antworten bringen. Anhand der Ergebnisse, könnten die Forscher ca. in einem Jahr Empfehlungen zu städtebaulichen Maßnahmen geben, erklärt Wulhorst. Unternehmen könnten dann anhand der Ergebnisse näher auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen.

Tatkräftig unterstützt wird das Projekt daher von zahlreichen Partnern. Zu den Unterstützern gehören unter anderen die Oberste Baubehörde, Gemeinden und Landkreise und Unternehmen.

Die Befragung läuft noch bis zum 15. Februar. Der Fragebogen zur Studie lässt sich in ca. 15 Minuten auf wam.tum.de durchgehen. Teilnehmen kan jeder, der in den letzten 3 Jahren den Arbeitsplatz gwechselte oder umgezog. Unter allen Teilnehmern, werden 10 iPad mini verlost.

 

 

 

 

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