Good Luck, Kultur

Wenn der Mord kein Mord war… Das letzte Loch ist der Mund!

In der Kunstkeimzelle rag*treasure brodelt es ganz schön. Denn die Zeit läuft. Bis Samstag brauchen die Filmkünstler für „Das letzte Loch ist der Mund“ noch über 4000 Euro.

Fisch

Jakob Fisch nennt sich selbst Jakob Fisch, ob er wirklich so heißt, weiß man nicht. Jakob Fisch gesteht Morde. Morde, die er nicht begangen hat. Die Polizeipsychologin Alea Anzu erfindet eine „Spiegeltheorie“, die Ungereimtheiten zunächst aus der Welt schaffen kann. Parallel dazu wird ein Mord an einem Polizisten rückwärts erzählt. Der Film kritisiert die Sprache als Kommunikationsmittel und stellt die Frage nach dem Paradoxien des Lügens, besonders im Strafvollzug.

Soviel zum Drehbuch. Ein Film also, wie man ihn nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Das Problem: Für die Filmförderung ist das Projekt zu heikel * Lex Achternbusch*. Die Jury war vom Drehbuch sehr angetan, hatte allerdings Bedenken, dass „Das Letzte Loch ist der Mund“ zu mutig und staatskritisch wird.

Deshalb riefen Regisseurin Stephanie Müller und Drehbuchautor Klaus Erich Dietl ein crowdfunding Projekt ins Leben. Der Großteil der Szenen wurde zwar im Herbst 2014 schon gedreht, jetzt fehlt aber nocht der Schnitt, der Ton, die Farbkorrektur und die Filmmusik. Und das kostet natürlich. Die Filmmusik wird gerade von Patrick Schimanski von 48nord ausgearbeitet und Wolfgang Müller vom legendären Projekt „Die Tödliche Doris“ hat dazu einiges aus seinem genialen Repertoire beigesteuert.

 

wasser

Auch einen Trailer gibt es bereits.

 

Die Drehorte wird der eine oder andere Münchner wieder erkennen. Es sind bersondere Orte, die dem Film einen ganz eigenen Charme einhauchen: Der Luftschutzbunker bei der Glockenbachwerkstatt, die Katakomben des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, das Zine-Archiv von Hubert Kretschmer, Zimmer 23 im Münchner Jugendstil-Kleinod Hotel Mariandl, afkTV, das MMA.

 

Jetzt fehlt es also nur noch an den letzten finanziellen Mitteln. 7522 von 12 000 Euro sind in den letzten eineinhalb Monaten gespendet worden. Es fehlt nicht mehr viel auf den letzten Metern der Zielgerade! Bis Samstag, 28.02.15, kann man das Projekt noch unterstützen!

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Drehbuchautor Klaus Erich Dietl online: „Wir brauchen eure Hilfe“

 

Als Dankeschön für die Unterstützung gibts sogar noch ein Schmankerl: Jeder Supporter kriegt den Film auf DVD, einen Glückskeks mit Filmzitat und einen „Fehler Machen“ Rucksack.

Dialog ueber die Serie Tatort

Wer mit der Gruppe feiern möchte, ist am Samstag, den 21. März herzlich in den Signalraum eingeladen. Den Projektraum für radiophone Kunst und experimentelle Musik findet man im Münchner Einstein Kulturzentrum am Max-Weber-Platz. Dort spielen beißpony  im Rahmen eines Festivals. Der Eintritt ist für alle frei.

 

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Sequenz 01.Standbild022

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