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Einmal um den Chiemsee und zurück: Mit LaBrassBanda auf der Hacker-Pschorr Spezltour

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr, als traditionsreiche Brauerei tief in der Region verwurzelt, veranstaltet von Juni bis September im Rahmen der „Nix für Preißn“-Kampagne eine besondere Stadtviertel-Tour-Serie – die Hacker-Pschorr Spezltour.
www.nix-fuer-preissn.de
Hacker-Pschorr's Spezltour

Eine Radltour um den Chiemsee – das klingt nach Spaß.

Eine Radltour um den Chiemsee, angeführt von Locals – das klingt nach interessanten Hotspots.
Wenn diese Locals niemand geringeres sind, als die aus Übersee am Chiemsee stammende LaBrassBanda, dann kann es nur eine Gaudi werden. Und wenn dann auch noch eine Menge Bier im Spiel ist, Freibier, um genau zu sein… dann befinden wir uns auf der dritten Hacker-Pschorr Spezltour!

Im Retro-Bus um den Chiemsee

Natürlich musste uns der gute Petrus einen Strich durch die Rechnung machen und segnete den ausgewählten Sonntag mit Regen und „sommerlichen“ 14 Grad. Wobei der Regen bei genauerer Betrachtung der Strecke von 60 Kilometern, die es für eine See-Umrundung braucht, vielleicht wirklich ein Segen war – zumindest für mich: übermotiviert, aber unsportlich.

Wie groß war dann doch die Freude, als zwischen all dem Grau und Nebel plötzlich dieses rot-weiße Retro-Juwel herausblitzte: Ein alter Setra Omnibus sollte unser Gefährt des Tages werden. „Am Irschenberg müssen dann alle mitanschieben!“, scherzt unser Fahrer. Wir machen uns (teilweise gefährlich knarzend und krachend) mit kistenweise Bier an Bord auf in Richtung Chiemsee, verfolgt von einem kleinem Kühllaster mit noch mehr Bier. Hacker-Pschorr weiß seine Gäste zu verwöhnen.


 

Bayrischer Gypsy Brass oder Alpen Jazz Techno

LaBrassBanda -wer sie noch nicht kennt- sind keine typische, traditionelle Blasmusikkapelle. Sie zählen zum Genre der Neuen Volksmusik. Neu, weil die klassische Blasmusik mit HipHop-, Funk- und Jazz-Elementen aufgefrischt wird. Wie spannend das klingt, konnte die Band bei Auftritten auf dem Southside und Hurricane, dem Highfield, dem Sziget und natürlich als Heimspiel auch auf dem Chiemsee Reggae Summer in Übersee beweisen. Aufgetreten wird immer barfuß und in Lederhosen – egal ob auf Festivals, in Simbabwe, der Transsibirischen Eisenbahn oder in der ausverkauften Münchner Olympiahalle. Stefan Huber (an der Tuba) ließ es sich auch nicht nehmen, die Spezltour barfuß zu bestreiten. Kalt war ihm immerhin nicht.

Der Name LaBrassBanda ist übrigens eine Kombination aus dem englischen „Brass Band“ und dem italienischen „la banda“, was auf deutsch beides Blasmusikkapelle bedeutet.

Instrumente eingepackt und los gehts!

Wir treffen die Jungs im Haus am See in Chieming, einen kleinem Café direkt am Chiemseeufer. Von dort aus geht es weiter in die St. Nikolaus-Kirche in Übersee. Eine überraschend große Kirche für so eine kleine Gemeinde! Mit seinen 75 Metern ist der Turm genau so hoch wie der Chiemsee tief ist, weiß Stefan Dettl. Und noch mehr Insider-Wissen: Die St. Nikolaus-Kirche hat einen ganz besonders langen Nachhall – perfekt für Blasinstrumente, wie uns natürlich sofort demonstriert wurde.

Danach gibt es für die ganze Spezltour-Gruppe Mittagessen, um zwar deftig-bayrisch im Alten Wirt, Bernau. Frisch gestärkt fahren wir weiter zum Dampfersteg. LaBrassBanda haben uns im bisherigen Tagesverlauf öfters schon gezeigt, dass es wirklich keinen Ort gibt, der sich nicht für ein kleine musikalische Einlage eignet. Und so war es auch nicht verwunderlich, als sich sogar im Anliegerhäuschen des Stegs eine Steckdose für den Bass hervorzaubern ließ. Sehr zur Verwunderung der anliegenden Fähren-Touristen wurde auch hier ein kleines Popup-Konzert gespielt. Die paar Kästen Hacker-Pschorr, die natürlich nie fehlen durften, luden zum Zuhören ein und zeigen, dass im Himmel der Bayern für jeden a Platzerl is – auch für Preißn. Gegen die hat nämlich eigentlich niemand was, auch wenn das der aufsehenerregende #nixfuerpreissn-Hashtag vermuten lässt.

Zurück im Haus am See ließ sich dann doch noch einmal kurz der Sonnenuntergang blicken. Die Chance wurde natürlich umgehend genutzt um den Tag ganz romantisch mit „El Paso“ zu verabschieden. Gänsehaut!


Text/Fotos: Giulia Gangl.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erscheint im tagebook, einer Kategorie, die unsere Partner nutzen können, um neue Ideen und Inspirationen in Blog-Beiträgen vorzustellen.

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