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Bier statt Obst: Die Hacker-Pschorr Spezltour mim Obstandl Didi und Stefan Schneider

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr, als traditionsreiche Brauerei tief in der Region verwurzelt, veranstaltet von Juni bis September im Rahmen der „Nix für Preißn“-Kampagne eine besondere Stadtviertel-Tour-Serie – die Hacker-Pschorr Spezltour.
www.nix-fuer-preissn.de
Hacker-Pschorr's Spezltour

Wo uns normalerweise Münchens sympathischster Obst-Verkäufer mit frischen Früchten und Gemüse versorgt, gibt es an diesem sonnigen Samstagabend kühles Bier.

Dass bei Didis Obststandl an der LMU Helles und Radler verteilt wird, hat seinen Grund: die Hacker-Pschorr Spezltour-Saison hat wieder begonnen.


Zusammen mit seinem Spezl Stefan Schneider – als Stadionsprecher bei den Löwen, dem EHC Red Bull München und Moderator auf der Wiesn bekannt – möchte Didi uns sein geliebtes Viertel zeigen.

Die Insider-Tour durch die Maxvorstadt und Schwabing beginnt.

Dass sich Hacker-Pschorr für die Tour die perfekten Stadtführer ausgesucht hat, zeigt sich sofort: Mit viel Humor, Selbstironie, Anekdoten und spannenden Hintergrundinformationen zieht unsere Gruppe durchs Viertel – dicht gefolgt von mit Kühltruhen versehenen Fahrrädern. Der Biernachschub will gesichert sein. Dabei dürfen sich alle besonders glücklich schätzen, die Teilnahme bei der Tour gab es nämlich nur zu gewinnen.

Nach den ersten 15 Minuten in der warmen Abendsonne haben wir uns eine Pause verdient. Beim Zwischenstopp im 55Eleven teilt Stefan Schneider Insider-Infos vom TSV 1860 München, Didi erzählt zur Begeisterung aller von seiner Social-Media-Präsenz – sogar Snapchat hatte er mal, und verspricht sein Instagram mehr zu pflegen. Seine 1.000 Follower (mit nur einem Bild) wollen schließlich unterhalten werden.

Und so geht es weiter durch die Straßen Schwabings

Uns wird gezeigt, in welcher Pizzeria Franz-Josef Strauß Pasta gegessen haben soll (die Osteria Italiana), in welchen Straßen die Stadt 1968 besonders wild war (Türkenstraße), wo die Schönen, Reichen und Berühmten in Schwabing wohnen (sorry, Geheimnis!) und in welchen Cafés sich die schönsten Frauen (und Typen, wie Stefan hinzufügt, schließlich besteht unsere Gruppe mehrheitlich aus Frauen) die Zeit vertreiben. Didi und Stefan sind dabei authentisch, haben selbst wahnsinnig viel Spaß. An jeder Ecke treffen die beiden alte Bekannte. Wir sind uns mittlerweile sicher: in Schwabing kennen sie jeden!

Eine Konstante, die sich durch die Spezltour zieht, ist der Fußball. Klar, Stefan Schneider ist Sechzig-Legende und Didi auch als Sechziger-Didi bekannt. Stefan hat seit Jahrzehnten kein Heimspiel verpasst, Didi kann nur Sonntags ins Stadion – am Samstag muss er die Maxvorstadt mit Obst und Gemüse versorgen.

Nach mehreren Stunden Geschichten-Lauschen und Bier-Trinken endet die Spezltour am Kurfürstenplatz, dem „Zentrum Schwabings, wo es wirklich alles gibt“, wie Stefan Schneider erzählt. Dort habe er in seiner Jugend viel zu viel Geld in Cafés gelassen, der Platz stecke voller Erinnerung.

Zum Abschluss geht’s dann noch ins Restaurant Neuhauser. Bei leckerer Pizza lassen unsere Stadtführer den Abend gemütlich ausklingen. Stefan Schneider strahlt ein letztes Mal an diesem Abend seine Begeisterung für sein Viertel aus: „Zieht nach Schwabing, es gibt keinen besseren Ort zum Leben!“

Prost! Und bis zur nächsten Spezltour, die wir gegen Ende Juni beim Mucbook-Facebook verlosen.


Text: Benjamin Brown
Fotos: © Frank Achim Schmidt


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erscheint im tagebook, einer Kategorie, die unsere Partner nutzen können, um neue Ideen und Inspirationen in Blog-Beiträgen vorzustellen.

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