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Blogbook stellt vor: 150 days to date – hautnah aus dem Münchner Singlewahnsinn

Hier die gute Nachricht an alle, die nach den ersten 150 Tagen noch nicht genug von Feli und ihren Berichten über Männerdramen und den ganz normalen Single-Wahnsinn in München haben: Das Blogprojekt geht in die zweite Runde! Was bleibt? 150 Tage Zeit. Neu? ER. Leo, der #Typvongesternnacht. Das männliche Gegenstück zu Feli und somit die heißbegehrten Einblicke in den Kopf eines datenden Mannes.
Wir haben mit Katharina Lang, der Macherin des Blogs gesprochen.

Mucbook: Woher kommt der Name „150 days to date“? Was bedeutet er?
Katharina Lang: „150 days to date“ bedeutet, dass man 150 Tage Zeit hat, um zu daten. Die Idee zu dem ersten Blogprojekt enstand damals ja aus einer „drohenden“ Hochzeit, zu der ich noch kein Plus Eins hatte. Im zweiten Blogprojekt erhalte ich die 150 Tage als Frist – es geht dieses Mal aber nur um einen Mann, der gedatet wird. So oder so, den Klang dieser Wortkombination – 150 days to date – fand ich von Anfang an irgendwie klasse.

Was ist jetzt neu an deinem Blog?
Kriegt man die Menschen in Zeiten der bewegten Bilder dazu, online eine Geschichte zu lesen und zu verfolgen? Diese Frage habe ich mir vor Start des Blogprojekts gestellt. Denn tatsächlich handelt es sich nicht um einen journalistischen Magazin- oder einen Ratgeberblog. „150 days to date“ ist ganz oldschool eine Mischung aus Tagebuch-Blog und Fortsetzungsgeschichte. Über 150 Tage können die Leser in S-Bahn-gerechten Häppchen den Datingfortgang zwischen „Feli“ und seit neuestem auch „Leo“ verfolgen – mit Cliffhanger und allem drum und dran.

Wie viel Zeit investiert du in „150 days to date“?
Zu viel – und zu wenig. Zu viel, um neben Vollzeitjob und Blog noch ein vernünftiges Privatleben zu haben. Zu wenig, um den Blog wirklich zu 100 Prozent mit allen SEO und PR-Mitteln hochpushen zu können.

Wo findet man dich?
Online auf www.150daystodate.de und ganz neu auch analog im Bücherregal! Das erste Blogprojekt ist unter demselben Titel auch als Buch erschienen. Ansonsten findet man mich ganz real in diversen Cafés, in denen man gut schreiben, Leute beobachten und flirten kann (zu Recherchezwecken, versteht sich 😉 ).

Wer unterstützt dich?
Seit Anfang diesen Jahres unterstützt mich aber „Leo“, der männliche Gegenpart von „Feli“, den diese kennenlernt und in 150 Tagen Daten und kennenlernen will. „Leo“ schreibt abwechselnd mit mir die Blogeinträge, wir reagieren ohne Absprache aufeinander und ich finde es super, wie viel neue Facetten und Witz der Blog durch die Männeraugen bekommen hat. Ansonsten hat MUCBOOK durch den Blogaward damals viel zu dem jetzigen Erfolg des Blogs beigetragen – und ich freue mich über die super Zusammenarbeit!

Was liebst du an München besonders?
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Ach, alles! Ich bin ein echtes Münchner Kindl und schäme michfast ein bisschen für meine kleingeistige Einstellung, auch nicht unbedingt wegziehen zu wollen. Ich liebe es, dass jedes Viertel wie ein eigenes kleines Dorf ist, die vielen Grünflächen und die bayerische Gemütlichkeit.

Wenn dein Blog eine Person wäre, wie wäre diese Person?
Eigentlich ist der Blog ja eine Person – Feli. Sie ist von einem Pseudonym zu meinem alter Ego bis hin zu einer eigenständigen Persönlichkeit geworden. Im Endeffekt ist der Blog (und Feli) die typische Single-Mitt-/Endzwanzigerin, auf der Suche nach Beständigkeit in dem ewigen Oh-mein-Gott-wo-will-ich-hin–Kampf. Und vor allem: Auf der Suche nach einem Kerl. 

Ein Song, der „150 days to date“ beschreiben würde?
Es gibt eine ganze „150 days to date“ Playlist, doch es muss wohl einfach „You’ve got the love“ sein – aber in der Version von The Source und Candi Staton. Gerade weil es für mich persönlich in dem Lied nicht ausschließlich nur um den einen Mann geht, sondern um ein Lebensgefühl.

 

 

 


Fotos: 150 days to date

Giulia Gangl

"Überladung mit überflüssigen Fremdwörtern,
ausgiebige Verwendung von Modewörtern.
Die grauenhafte Unsitte, sich mit Klammern (als könnte mans vor Einfällen gar nicht aushalten) und Gedankenstrichen dauernd selber - bevor es ein anderer tut - zu unterbrechen, und so (beiläufig) andere Leute zu kopieren und dem Leser - mag er sich doch daran gewöhnen! - die größte Qual zu breiten.
Aufplustern der einfachsten Gedanken zu einer wunderkindhaften und verquollenen Form."
(Kurt Tucholsky)

Ups.
Giulia Gangl
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