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Blogbook stellt vor: Mangold & Muskat

Hirse-Bowls, vegane Krapfen, Kohlruladen mit Pilzfüllung – wer hin und wieder denkt, dass veganes Kochen doch sehr einseitig sein müsste, wird beim Münchner Blog Mangold & Muskat eines besseren belehrt.

Hinter dem Blog mit jeder Menge vagerem Fachwissen steckt Anne Pöll. Das besondere an ihrem Blog: zu jedem optisch toll aufbereiteten Rezept empfiehlt sie einen Song.

Wir haben ihr ein paar Fragen zu Mangold & Muskat gestellt.

Woher kommt der Name deines Blogs?

Der Name meines Blogs hat tatsächlich keine wahnsinnig tiefgründige Bedeutung. Ich steh einfach auf Gemüse – zum Glück, sonst hätte ich als Veganer ein schweres Los – und Mangold ist mein Liebling, aber unbedingt gewürzt mit Muskat! So einfach ist das auch schon.

Was ist neu, anders und einzigartig an deinem Blog Mangold & Muskat?

Neu ist das Thema vegane Rezepte natürlich nicht. Aber Vielfalt finde ich gut, also möchte ich trotz der hohen Zahl bereits existierender veganer Food Blogs ganz einfach meinen Beitrag leisten. Der besteht meiner Ansicht nach darin, Menschen zu inspirieren, Neues auszuprobieren und zu zeigen, wie lecker Gerichte ohne tierische Produkte schmecken. Das Thema Essen haben ich mir deshalb ausgesucht, weil ich natürlich selbst sehr gerne esse und koche und da Essen definitiv uns alle betrifft.

Eine kleine Besonderheit ist, dass ich zu jedem Gericht auch einen Song empfehle, weil ich Musik einfach genauso gern mag wie Essen. Auch das ist ein Thema mit großer Vielfalt und da ich hauptsächlich Musik abseits des Mainstreams höre, könnte der eine oder andere zusätzlich zum neuen Rezept auch eine Band neu entdecken. Meine Vorlieben liegen im Bereich Progressive Rock und Metal, Sludge, Doom, Atmospheric Black Metal und Shoegaze. Es mischt sich aber auch immer mal ein Song aus den 80ern und 90ern oder etwas ganz anderes darunter.

Hast du einen persönlichen Lieblingsartikel auf deinem Blog?

Was meine Rezepte angeht, kann ich keinen Favoriten auswählen, dafür gibt es einfach zu viel leckeres Essen.

Als meinen Lieblingsartikel würde ich den erst kürzlich erschienenen veganen Reisebericht über Vietnam nennen. Zum einen war diese Reise einfach so wunderschön und die Eindrücke klingen auch jetzt, mehrere Monate später, noch in mir nach. Zum anderen ist Vietnam ein Land, bei dem viele vermuten, dass man sich als Veganer eher schwer tut. Ich hatte aber sehr positive Erfahrungen und habe während der 18 Tage wirklich lecker und ohne Verzicht gegessen. Insofern ist es mir ein Anliegen diese Erfahrungen zusammen mit zahlreichen Tipps und über 70 Spots mit veganem Essen zu teilen. Zu finden ist das Ganze unter: mangoldmuskat.de/vegan-in-vietnam

Dein Lieblingsort in München?

Ich mag das Cafe Gans am Wasser im Westpark unglaublich gern, um ein paar schöne Stunden am Wochenende bei einem Soja-Cappuccino im Grünen zu verbringen.

Mein eigentlicher Lieblingsort in München ist aber ganz langweilig: Meine Wohnung. Ich bin total gerne zuhause. Ich genieße es, zu kochen, zu lesen, meinen Balkon oder eine Serie auf Netflix zu schauen. Ich schätze es jedenfalls sehr ein Zuhause zu haben, in dem ich mich wohlfühle.

Gibt es einen Song, der deinen Blog beschreibt?

Einen einzigen Song kann ich leider nicht nennen. Aber da ich zu jedem Rezept einen Song empfehle, gibt es inzwischen eine ganze Mangold & Muskat Playlist mit einer recht vielfältigen Auswahl. Ich bin der Meinung, dass gerade diese bunte Mischung meinen Blog gut repräsentiert, da ich zeigen möchte, dass die vegane Küche eben genauso vielfältig ist und für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Wo kommst du ursprünglich her, bzw. was machst du beruflich?

Ich komme ursprünglich aus Oberfranken und lebe seit 2015 in München. Beruflich bin ich als Account Managerin in einem Unternehmen in der Photovoltaik-Branche tätig.


Wenn du wissen willst, welches vegane Schnitzel wirklich etwas taugt und welche Lebensmittel basisch wirken, dann schau mal hier bei Mangold & Muskat vorbei.

Fotos: Anne Pöll

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