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Die wichtigsten Tipps für Gründer:innen von Astrid Reintjes

Astrid Reintjes ist nicht nur die Gründerin von Miss Pompadour, sondern auch das zentrale Bindeglied zwischen den unterschiedlichsten Abteilungen – von der Produktentwicklung über Logistik, Social Media, Finanzen bis hin zur Brainstorming-Partnerin und Inklusionsbeauftragten. MissPompadour ist ein junges E-Commerce Unternehmen, welches 2019 von Astrid, ihrem Bruder Erik Reintjes und Niklas Lütteken gegründet wurde, und Farbe ins Leben bringt. Der Online-Shop für Lacke und Farben unterstützt Kund:innen ganz nach dem Motto „einfach streichen“ sowie „Ich streiche alles” bei der Umgestaltung ihres Zuhauses mit besten Produkten und Know-How. Die hauseigene MissPompadour Farb-Kollektion enthält über 90 verschiedene Farbtöne.

Astrid lebt und liebt das Thema Farben und als passionierte Gründerin ist MissPompadour die perfekte Symbiose aus Selbstständigkeit und Leidenschaft. Astrid ist nicht nur eine der wenigen weiblichen Gründerinnen in Deutschland, sondern als vierfache Mutter dazu auch noch ein starkes Vorbild. Sie beweist seit vielen Jahre, dass es möglich ist, Familie und Beruf gut unter einen Hut zu bringen. Als Mutter einer Tochter mit Down-Syndroms setzt sich Astrid darüber hinaus auch dafür ein, Menschen mit speziellen Bedürfnissen auf den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Ihre Learnings und Erfahrungen gibt Astrid gerne weiter. Daher kommen hier ihre wichtigsten Tipps für Gründer:innen:

  1. Einfach machen

Bevor man die eigene Idee oft zerdenkt, ist meine Empfehlung: einfach mal machen! Es ist immer der richtige Zeitpunkt und nur wer den Schritt wagt, weiß auch sicher, ob die Idee oder das Produkt auch wirklich funktioniert.

  1. Keine Angst vorm Scheitern

Niemand kann im Vorfeld sicher sagen, ob es ein Erfolg wird. Viele haben zu große Angst vor dem Scheitern, so dass sie sich nicht trauen. Doch wir müssen uns immer bewusst vor Augen halten: Man fällt in Deutschland nicht tief. Das Problem ist eher ein Imageproblem, weil man denkt, versagt zu haben. Doch es ist kein Versagen und Scheitern ist nicht schlimm, sondern eine Möglichkeit daraus zu lernen. Was mich gleich zu meinem dritten Tipp bringt.

  1. Aus Fehlern lernen

Niemand ist perfekt und alle von uns machen Fehler. Das ist auch gut so, denn meist lernen wir aus Fehlern viel mehr, als wenn alles immer glatt läuft. Wir können nicht immer alles wissen und es wird nie immer alles perfekt laufen. Fehler zu machen ist menschlich und daher sollten wir diese annehmen, daraus lernen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

  1. Lass los!

Günder:in zu sein, heißt auch, loslassen zu müssen. Es ist ein täglich ein neuer Prozess mit neuen Learnings und eine stetige Weiterentwicklung. Daher sollten wir nicht krampfhaft an unseren Ideen oder Produkten festhalten, wenn diese nicht so funktionieren, wie wir uns es vorgestellt haben. Von manchen Gedanken oder auch Träumen müssen wir uns verabschieden, um Platz für neue zu schaffen.

  1. Wenn sich eine Tür schließt…

Wenn wir beispielsweise ein Produkt, das nicht gut funktioniert, loslassen, ergeben sich darauf meist ganz viele neue Ansätze und Chancen. Daher immer daran denken: Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich drei neue!

  1. Bis 3 zählen

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man sich trennen sollte, wenn man sich dreimal entscheidend über einen Partner, Mitarbeiter oder Lieferanten geärgert hat. Das klingt im ersten Moment vielleicht hart, aber wenn es kein gutes Fundament für eine Zusammenarbeit gibt, funktioniert diese nicht langfristig.

  1. Sei ehrlich

Niemand kann alles wissen, daher ist es keine Schande auch einfach ehrlich zu sagen, wenn man etwas nicht weiß. Gerade im Gründeralltag kommen oft Themen auf einen zu, mit denen man sich vorher noch nie auseinandergesetzt hat. Aber das ist kein Problem. Bleib ehrlich und sag offen: „Das weiß ich nicht! Damit muss ich mich erst auseinandersetzen!“

  1. Sei wissbegierig

Gerade weil so viele neue Situationen und Themen auf einen zukommen, ist es wichtig, dass wir wissbegierig bleiben und bereit sind, jeden Tag etwas Neues zu lernen.

  1. Denk mit

Nicht jeder denkt wie man selbst! Daher solltest du immer versuchen so explizit wie möglich, deine Gedanken oder Wünsche mitzuteilen. Sonst kommt es zu Missverständnissen, die dann zu Frust führen.

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