Kultur, Was machen wir heute?

Guter Anlass für Gänsehaut

Sarah-Janine Fischer
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Konzert am 8.5.

Eine Empfehlung in eigener Sache: Der Münchner Chor „Chantier Vocal“ („Gesangsbaustelle“) stapelt mit seinem Namen verdammt tief. Denn geboten wird hier Hochklassiges. Mit Chormusik von Beach Boys bis Bach bietet die ungewöhnliche Combo demnächst wieder schöne Gänsehaut-Gelegenheiten.

Entstanden aus einem ehemaligen Musik-Leistungskurs des Klenze-Gymnasiums München wurde der Chor schon bald zu einer Gemeinschaft gesangsbegeisterter Jugendlicher.

Mit ihrem Repertoire, das bei weitem nicht nur aus klassischen Chorliedern besteht, schaffen sie es, ihr Publikum mit ihrem gefühlvollen Gesang immer wieder aufs neue in die fabelhafte Welt der Klänge zu entführen. Egal ob finnische Volkslieder, Musical-Hits oder träumerischer A-capella-Gesang. – Es klingt!

Der Pressetext erklärt die Mission des Chors genauer:

„Der Chor chantier vocal wurde im Herbst 2007 in München von Abélia Nordmann ins Leben gerufen. Eine ganz andere Sängervereinigung sollte entstehen, ein junger anspruchsvoller Chor, in dem das Herantreten an die Öffentlichkeit, der kreative Umgang mit Musik, das Erarbeiten eines gemischten Repertoires und das Erkunden der versteckten Klangräume Münchens zu einer Selbstverständlichkeit voller Freude und Ãœberraschungen werden.

Im Herbst 2008 übernahm Grégory Nordmann, Abélias Bruder, in Zusammenarbeit mit Nora Lenzen die Chorleitung. Ein großes Projekt war die Aufführung der von ihm vertonten Gedichte von Kindern aus Theresienstadt – „geboren zu weinen“.

Seit Herbst 2009 gibt es ein Leiter-Tripel – Nora Lenzen, Julian Mohr und Sebastian Hess -, das sich mit Weiterentwicklung und Vergrößerung des Chores befasst. Die bunte Mischung ist Programm: Gesungen werden (fast) alle Wünsche von Monteverdi bis Beach Boys, Vokalpolyphonie aus dem 16. und 17. Jahrhundert, klassische und romantische a capella-Werke oder auch interessante Arrangements von Jazzstandards oder Volksliedern ganz unterschiedlicher Länder.

Mit besonderem Ehrgeiz widmen wir uns der (Ur-)Aufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten. Dabei stellt gerade die Gegenüberstellung von Alter und Neuer Musik ein hehres Ziel dar, das einen Rahmen für Konzerte und übriges Repertoire bilden soll.

Ein Anliegen ist es auch, jungen Musik-Schaffenden, Instrumentalisten und Sängern eine experimentierfreudige und zusammengewachsene Plattform für waghalsige Projekte jeder Art, insbesondere natürlich Kompositionen, zu bieten.

Chantier vocal probt einmal wöchentlich und bewegt sich mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts – wohin, weiß man nicht immer so genau. Vermutlich immer in Richtung des nächsten Konzerts, aber vor allem hin zu mehr Homogenität, größerem Klangfarbenreichtum und ebenso wachsendem gegenseitigen Vertrauen und Verständnis.“

Quelle: http://chantiervocal.de/index.php?wieso

Die nächsten Konzerte:

Am 6. Mai
Passionskirche Obersendling
Tölzer Straße 17
19:00 Uhr, Eintritt frei

Am 8. Mai
Luisengymnasium München
Luisenstraße 7
19:00 Uhr, Eintritt frei

http://chantiervocal.de

Kostprobe gefällig?

Chantier vocal – Cantique de Jean Racine – Gabriel Faure

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