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Hard Facts, Hintergründe und Geheimtipps: Schwabing

Dieser Steckbrief stammt aus der aktuellen MUCBOOK-Printausgabe über die Münchner Stadtviertel. Du willst mehr? Gönn‘ Dir das ganze Heft und zwar hier.

Entstehungsgeschichte
Alles beginnt im 7. Jahrhundert mit einem Dörflein namens „Suuapinga“. Ludwig I. lässt um 1840 die kerzengerade Ludwigstraße in die öde Landschaft bauen, erst nach und nach entstehen rundherum Häuser. Schwabing verschuldet sich und bittet händeringend um Eingemeindung. Um 1900 beginnt der Mythos Schwabing: Bohème, Hippies, Schwabinger Krawalle, Uschi Obermaier und Rainer Langhans, dann Gentrifizierung.

Hard Facts
Schwabing-West und Schwabing-Freimann sind zusammen 2.999,77 Hektar groß. Mit über 130.000 Einwohnern wurde der bevölkerungsstärkste Stadtteil 1890 eingemeindet.

Wen Du hier triffst
Die unerträgliche Nachbarin von oben, die um 21:20 Uhr keifend vor der Wohnungstür steht und sich über das „laute Geschrei“ aufregt. Patentanwälte und Geschmacksverirrte auf der Leopoldstraße, die nach dem besten Eimer-Cocktail suchen.

Was Du hier vergeblich suchst
Vernünftige medizinische Versorgung im Schwabinger Krankenhaus, einen Putzlappen in der Schwabinger 7.

Was Du garantiert noch nicht über Schwabing wusstest
In den 70er-Jahren gab es einen Nachtclub namens Yellow Submarine, der ein 600.000 Liter fassendes Haifischbecken beherbergte.

Unbedingt gesehen haben solltest Du
… Bussis Kiosk und die Schafherde im nördlichen Teil des Englischen Gartens.

Das beste
… Risotto der Stadt gibt es im Ristorantino bei Genaro am Kurfürstenplatz.

Hier kannst Du Dir das aktuelle MUCBOOK bestellen. Und hier gibt’s noch mehr Stadtviertel-Steckbriefe.

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Die Start-up Ausgabe

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