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Münchner Gesichter: 8 Fragen an die Künstlerin Gülbin Ünlü

In dieser Beitragsreihe stellen wir dir regelmäßig MünchnerInnen vor, die mit ihren Ideen die Stadt verändern und konfrontieren sie außerdem mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Heute mal mit:

Gülbin Ünlu

Momentan steckt die Münchner Künstlerin Gülbin Ünlu mitten in den Vorbereitungen für ihre kommende Ausstellung, die ab dem 14.7. bis zum 21.9.2018 in der Galerie Britta von Rettberg zu sehen ist. In der Gruppenausstellung „Akkord“ präsentiert sie ihre multimediale Kunst. Von Fotografie über Malerei, Performance und Video bis hin zu Musik und Literatur ist alles dabei.

Trotz der Vorbereitungen hat sie sich die Zeit für unsere 8 Fragen genommen. Hier also: Münchner Gesichter mit Gülbin Ünlü.

1.Weißwurst oder Leberkas?

Warum gibst nur Fleisch zur Auswahl? Der gedankenlose, übermässige Fleischkonsum nervt mich total. Dafür leben und sterben Tiere unter unwürdigsten Bedingungen ohne Wertschätzung. Das ist für mich nicht mehr vertretbar, ich entscheide mich für Radi mit Brezn.

2. Woran arbeitest du gerade?

Aktuell arbeite ich an neuen Installationen, Videos, Bildern, einem Künstlerbuch und am neuen VKP Album.

3. Worüber fluchst du am häufigsten in München?

Pelzträger_innen und Gentrifizierung.
München war einmal eine Künstlerstadt, lang lang ist’s her…. aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es wieder wird.

 

4.Dein bayerisches Lieblingssprichwort?

Hääd i, wenn i, war i.

5. Das macht dich zur Münchnerin…

……der überraschte Blick, den ich außerhalb Bayerns von anderen Künstler_innen bekomme, wenn ich mich als Münchnerin oute.

6. Geht immer…

…Musik

7.Dein Lieblings Instagram-oder Twitteraccount?

Weder noch.

8.Deine wildeste Partynacht?

30.07.2005

Vielen Dank an Gülbin Ünlü für das Beantworten unsere Fragen und viel Erfolg bei der Ausstellung.


Beitragsbild: © Aigerim Weimer

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