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Münchner Gesichter: 8 Fragen an Fotografin Lena Engel

Johanna Rollenmiller

Ganz große Liebe für fabelhafte und oder außerordentliche Adjektive.
Johanna Rollenmiller

In unserer Beitragsreihe „Münchner Gesichter“ stellen wir dir regelmäßig MünchnerInnen vor, die die Stadt mit ihren Ideen oder Projekten verändern – heute mit Lena Engel:

Die gebürtige Münchnerin ist wohl vor allem durch ihr NullAchtNeun Werk bekannt geworden: Orte der Subkultur Münchens, festgehalten für die Ewigkeit. Auch wenn viele der fotografierten Orte oder Gegebenheiten inzwischen schon wieder verschwunden sind: sie geben einen guten Einblick in das München hinter der Hochglanz-Fassade. Dieses München wandelt sich auch stets: Auch wenn der Trabi im Bild unten schon längst nicht mehr öffentlich sichtbar ist, entsteht dafür an irgendeiner neuen Ecke ein neues Fleckchen Subkultur.

Liebe Lena, nun zu den wirklich wichtigen Fragen

Foto: Simon Kalienke

1. Weißwurst oder Leberkas?

Lena: Weder noch.

2. Woran arbeitest du gerade?

Unter anderem an der Vorbereitung der nächsten Ausstellung von NullAchtNeun. Die Arbeit wird vom 9. Mai bis Ende Juni im BayernForum der Friedrich Ebert Stiftung zu sehen sein, ich bin schon sehr vorfreudig gestimmt. Zeitgleich koordiniere ich die zukünftigen Ausstellungen in unserer Galerie DIA – die übrigens immer einen Besuch wert ist.

3. Worüber fluchst du am Häufigsten in München?

Über die absurd hohen Mieten und die starke Reglementierung der Stadt. Dann die wenigen natürlich gewachsenen beziehungsweise erhaltenen Freiräume für Kunst und Kultur. Und ich habe ich schon die hohe SUV-Dichte angesprochen?

4. Dein bayerisches Lieblingssprichwort? 

I glab, dir brennt da Huat!

Foto: Kreativquartier, 2016. Trabi: „Exportweltmeister“ von Christian Schnurer

5. Das macht dich zur Münchnerin?

Meine Geburtsurkunde und wohl auch die Hassliebe zur Stadt.

6. Das geht immer?

Ein Besuch im Englischen Garten bei Sonne.

7. Dein Lieblings- Insta- oder Twitteraccount?

Gibt’s bei mir nicht.

8. Wo war deine wildeste Partynacht? 

Weiß ich nicht mehr – muss also gut gewesen sein.
 
 
Liebe Lena, vielen Dank für das Gespräch!
 

Beitragsbild: © Lena Engel,  Viehhofgelände 2016, Elefant: Wannda e.V.

Übrigens gibt es Lena Engels Fotografien jetzt auch als Bildband für zuhause. Das Fotobuch „NullAchtNeun“ ist seit dem 9. Mai erhältlich. Du findest es hier.

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