Kultur, Live

Neue Lieder, alter Stil – Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox in München

Juliane Becker

Juliane Becker

Theaterwissenschaftlerin, Katzenfreundin und Journalistin. Schreibt bei mucbook über Theater, Konzerte und eigentlich alles, was irgendwie mit Kultur zu tun hat.
Juliane Becker

Seit ihren viralen YouTube-Videos ist Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox nicht mehr nur den eingefleischten Fans ein Begriff – die Boys und Girls der ständig wechselnden 20s-Combo kommen nun auch nach München.


Mit Autotune und Synthesizer gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr – Retro ist in. Das hat auch der Amerikaner Scott Bradlee erkannt und mit seiner Postmodern Jukebox eine Truppe aufgestellt, die die berühmtesten Songs der Neuzeit covert – und zwar im Stil der 20s. Denn: „Inspiration comes from unlikely sources“. Von Lady Gaga bis The White Stripes verwandeln er und seine Crew die Hits in neue Ohrwürmer, die man am liebsten bei einem Glas Gin in einer verrauchten Pariser Bar der 1920er Jahre hören möchte. Bei Bradlee wächst alles zusammen. Inzwischen ist er ein Liebling der US-Jazz-Szene. So findet sich sein 2014er Album „Historic Misappropriation“ unter den Top Ten der Billboard Jazz-Album-Charts, gleich neben John Coltranes „Offering: Live at Temple University“. Die Motivation des Amerikaners ist dabei ganz einfach: “Ich erschaffe ein Lied in einem anderen Stil neu, weil ich es eben so hören will.“

 


 

In aller Kürze:
Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox
Montag, 18.04.2016
Einlass: 19 Uhr  Beginn: 20 Uhr
25 bzw. 32 Euro


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