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So hast du die Auer Dult noch nicht gesehen!

Ja, sie ist gerade wieder: die Auer Dult, genauer gesagt die Maidult, noch bis zum Sonntag, den 6. Mai. Scheiß auf das Frühlingsfest und erst recht die Wiesn – hier ist München noch so, wie es sein sollte. Inklusive dem Geruch nach Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und Grillwürstel.

Und Gründe gibt es gibt es mindestens fünf, warum man über den Brückentag dort noch einmal flanieren sollte!

  1. Ein Marktstand NUR für Linkshänder
    Ich selbst bin ja keiner, allerdings höre ich es aus sämtlichen Ecken im Freundeskreis. Ja diese Linkshänder, sie seien ja überdurchschnittlich kreativ begabt, aber nach wie vor nimmt man auf sie nur wenig Rücksicht. Das fängt beim Reisverschluss an und hört bei der Schere auf. Aber, es gibt Hoffnung. Und zwar in Form eines Marktstandes von Agnes Maria Forsthofer auf der Auerdult. In der Herztropfengasse 3a verkauft sie allerlei Waren, die das Leben für Linkshänder leichter machen. Und einen Verein hat sie auch noch gegründet: Linkshänder e.V. – ist klar.
  2. Der Steckerflisch ist zurück aufm Platz 🐟
    Wo auf der letzten Maidult die Schiffschaukeln standen, gibt es jetzt wieder die Fischervroni, die den herrlich leckeren Geruch nach Makrelen am Spieß verströmt. Letztes Jahr war wohl eine verschusselte Anmeldung der Grund, weshalb man einmal um den ganzen Maria-Hilf-Platz die Fische am Spieß gesucht hat. Gut, dass es dieses Jahr wieder geklappt hat!
  3. Das stille Örtchen:
    Eine Sache, die sich gottseidank nicht geändert hat: Die Klohäusel stehen nach wie vor links hinter der Kirche.
  4. Russenrad
    Das kleine Riesenrad auf der Auer Dult trägt den Namen Russenrad und war tatsächlich mal das größte Riesenrad Deutschlands. Dafür, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat, 1925 wurde es gebaut, läuft es noch recht rasant. Das Besondere: Teil des Russenrads ist eine eigene Orgel. Früher waren alle Fahrgeschäfte mit einer Orgel ausgestattet. Nachdem jedoch immer mehr elektronische Tonträger auf den Markt kamen, verschwanden die kleinen Orgeln fast gänzlich.
  5. Bitte eine Stockwurst!
    Richtig gehört, zum Steckerlfisch gesellt sich in der Münchner-Kindl-Gasse bei der Wurstbraterei von Manuela Weitner die Stockwurst hinzu. Sie ist die dicke Version der Weißwurst. Denn ein bissl kürzer, kompakter und mit gut fünf Prozent weniger Fett sowie mehr Rindfleischanteil, schmeckt sie genau so gut. Die Petersilie fehlt allerdings in der Zutatenliste, dafür gibt es eine Prise Muskat. Und das beste: die Stockwurst kann man auch ohne schlechtem Gewissen auch noch nachmittags essen. Guten Appetit!

Auerdult:
Verkaufsstände: 10 – 20 Uhr
Fahrgeschäfte: 10:30 – 20 Uhr
Familientag: Dienstag, 1.5.2018, ermäßigte Preise im Schaustellerteil

Mehr Infos gibt es hier! 

Bilder Credit : Ronja Lotz und Landeshauptstadt München/RAW, Fotos: Lukas Barth

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Das Heft über „Wohnen trotz München“

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