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Braut zu verkaufen

Corinna Klimek

Ich reise gerne, gehe oft ins Musiktheater und lese viel. Manchmal kombiniere ich auch alles miteinander. Seit 7 Jahren schreibe ich darüber unter www.nacht-gedanken.de

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Szenenfoto Die verkaufte Braut - Ensemble © Hermann Posch

24 Jahre sind seit der letzten Premiere am 15.02.1987 vergangen, nun steht „Die verkaufte Braut“, Bedrich Smetanas tschechische Nationaloper, erneut auf dem Spielplan des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Schüler und Studenten bekommen die Tickets dort übrigens für 8 Euro.

Regisseur Peter Baumgardt, der bereits von 1980 bis 1992 am Haus tätig war und so erfolgreiche Inszenierungen wie „Anatevka“ machte, möchte dem Stück das Süßliche nehmen und stattdessen mehr die Emotionen der einzelnen Figuren herausarbeiten. Dazu verlegt er die Handlung in einen zeitlosen, eher ländlich geprägten Raum. Marie ist eine selbständige Frau, deren Eltern ihr einen Start ins Leben ermöglichen möchten, indem sie ihr ein Kiosk finanzieren. Leider müssen sie sich das Geld dafür von Micha und Hata leihen, die Marie dafür im Gegenzug gerne mit ihrem stotternden Sohn Wenzel verheiratet sähen. Das aber will Marie nicht, denn sie liebt Hans, den geheimnisvollen Fremden. Der liebt sie zwar auch, lässt sich aber vom Heiratsvermittler Kecal dafür bezahlen, dass er sich von ihr los sagt.  Auch Wenzel ist nicht glücklich mit diesem Arrangement. Wie am Ende doch noch zwei Paare herauskommen und welche, kann man ab 08.10.2011 um 19 Uhr im Staatstheater am Gärtnerplatz sehen.

Die Marie singen alternierend Heike Susanne Daum und Stefanie Kunschke, den Hans Tilmann Unger und Harrie van der Plas und den Heiratsvermittler Kecal Derrick Ballard und Holger Ohlmann. Schon bei der zweiten Vorstellung am 11.10. gibt es ermäßigte Karten für Schüler und Studenten für 8 Euro auf allen Plätzen.

Szenenfoto Die verkaufte Braut – Ensemble: Hermann Posch

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