Aktuell, Münchner Gesichter

Münchner Gesichter #drinnenbleiben-Edition: Monika von Karusa

Hannah Langnau

Für viele Menschen und Unternehmen bedeutet die Ausgangssperre eine extreme Umstellung. Wir fragen in unserer Münchner Gesichter #drinnenbleiben Edition nach und möchten wissen, wie sich die Coronakrise auf Einzelne auswirkt, welche Folgen sich daraus ergeben und wie man aktuell helfen kann.

Auch für das Karusa ist es eine schwierige Zeit. Der Laden verkauft Handgemachtes, Regionales und Besonderes: hier findest du tolle Geschenke für andere oder auch einfach mal für dich selbst. Wir haben mit der Besitzerin Monika alle wichtigen Fragen (rund um Corona) geklärt, lies selbst!

Nudeln oder Klopapier? 

Ich mag beides! 

Serien oder Bücher, die du empfiehlst?

Weniger Serien, dafür Filmklassiker und ich lese gerade den letzten Teil von Harry Potter. 

Zu welchem Song wäscht du deine Hände? 

„I will survive“, inspiriert von Gloria Gaynor auf YouTube 

Was bedeutet #zuhausebleiben für dich? 

#zuhausebleiben unter anderen Voraussetzungen wäre natürlich noch schöner, aber grundsätzlich bin ich sehr gerne zuhause. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese vorgeschriebene ‚Verschnaufpause‘ einigen Menschen auch sehr gelegen kam.  

Dein Lieblingsplatz zuhause? 

Da wo ich auch mal ganz alleine sein kann. Wenn vier Personen gleichzeitig zuhause sind, wechselt dieser Platz täglich. Da bin ich dann flexibel.

Wie sieht dein Arbeitsplatz gerade aus? 

Eine Mischung aus Computerecke im Wohnzimmer und Spaziergang an der frischen Luft beim Ausliefern von Bestellungen.  

Was hast du aktuell für Möglichkeiten und welche Möglichkeiten hast du aktuell nicht mehr? 

Ich habe die Möglichkeit mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen, auszuschlafen und mehr an der frischen Luft zu sein. Das tut gut. Was den Laden betrifft so kann ich noch einen Lieferservice anbieten – eine schöne neue Erfahrung. Eltern, Freunde und Bekannte treffen kann ich leider genauso wenig wie alle anderen. 

Was würde es für dich bedeuten, wenn die Lage sich nicht schnell wieder erholt? 

Mein Geschäft könnte ich nicht halten, wenn wir noch länger geschlossen bleiben müssten. Aber das möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen.  

Wie sollten Betroffene gerade unterstützt werden? 

Ich denke jeder einzelne Mensch ist von der Corona-Krise betroffen und jeder auf seine ganz individuelle Art und Weise. Die Menschen müssen jetzt gegenseitig auf einander schauen. Jeder sollte da helfen wo es ihm möglich ist. 

Wie unterstützt du dein Umfeld? 

Essen holen beim Lieblingsrestaurant und die speziellen Angebote von lokalen Geschäften nutzen, außerdem spenden und Einkaufsdienste anbieten. 

Wo findet man deine Arbeit online? 

Im Internet unter www.karusa.de, auf Instagram unter Karusamunich und auf Facebook unter KarusaMünchen.

Wie kann man dich unterstützen?

Am besten ab dem 27.04. zu uns in den Laden kommen, entdecken und staunen, was für schöne, handgemachte und regionale Produkte es bei uns gibt und dann fleißig weiter erzählen oder online bewerten oder den getätigten Einkauf posten. Das wäre für uns das Tollste! 

Welche Wünsche hast du für die Zeit nach Corona? 

Dass der Zusammenhalt bleibt und weniger blinden Aktionismus.  

Siehst du auch eine Möglichkeit, etwas aus der Situation zu lernen? 

Aus der Situation kann man so viel lernen, das kann ich gar nicht alles aufzählen. Unsere Umwelt ist da nur ein wichtiges Thema. Von allem etwas weniger, das täte der Erde und den Menschen gut. Es wäre wirklich schlimm, wenn diese Krise nicht auch etwas Gutes hätte.  

Monika ist Teil unserer #AMOREfürdeineLocals-Kampagne. Du bekommst Gutscheine für ihr Projekt bei uns im Shop.


Beitragsbild: © Karusa

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