Gute Sache, Leben, Stadt

Geflüchteten (Weiter-) Bildung ermöglichen

Kevin Brandt

Was bedeutet euch Bildung? Für viele von uns ist Bildung eher selbstverständlich. Wir sind an den meist freien Zugang gewöhnt, manche empfinden die Schulpflicht auch als Last, die Schulzeit als nervig. Was für ein Privileg uns damit zugute kommt, geht im Alltagsgeschehen oft unter.

Dem Stellenwert von Bildung widmet sich der folgende Kurzfilm „Bildung bedeutet“. Er ist das Ergebnis des Docu Workshops, einem Kooperationsprojekt des Kulturlust e.V. mit dem Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V. Bei diesem Projekt wurde gezielt mit „jungen Geflüchteten verschiedenen kulturellen Hintergrunds gearbeitet, denen der Zugang zu Bildung und Medien gesellschaftlich erschwert ist.“

„Ohne Bildung bist du nicht frei. Für mich ist jemand, der keine Gelegenheit gehabt hat, Bildung zu bekommen, kein freier Mensch.“

Die Neu-Münchner*innen reden über ihre persönlichen Erfahrungen, die sie in ihren Heimatländern gesammelt haben. Und wie sich ihre Ansichten verändert haben, seitdem sie hier regelmäßig Bildung erhalten. Auf den Straßen rund um den Marienplatz befragen sie außerdem Passanten, was diese unter Bildung verstehen. Der Tenor: Bildung ist ungemein wichtig.

 

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet hier und hier weitere Informationen.

 

Unseren Münchner Universitäten dürfte der Wert von Bildung kein Geheimnis sein. Deshalb haben sowohl TUM als auch LMU Wege für Geflüchtete geschaffen, ihnen unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zum Uni-Alltag zu ermöglichen.

Die TU hat ein Sofortprogramm aufgelegt. Sie öffnet ihre Studienangebote für Geflüchtete, die in ihrer Heimat ein Studium nicht mehr wahrnehmen konnten.

Am 30. September gibt es eine Infoveranstaltung (Facebook-Link) im Stammgebäude in der Arcisstraße 21, bei der offene Fragen geklärt werden. Für weitere Informationen und Voraussetzungen besucht hier (deutsch) oder hier (englisch) die Homepage der TU.

 

Die LMU bietet eine Hinführung zum Studium an der LMU an. Diese beinhaltet unter anderem kostenlose Deutsch-Kurse und Zutritt zu bestimmten Lehrveranstaltungen.

Vom International Office wurde eine Ansprechpartnerin für Geflüchtete und Asylbewerber eingesetzt. Bei Fragen kann man sich hier an Frau Monique Esnouf wenden. Für weitere Informationen und Voraussetzungen erfahrt ihr hier (deutsch) auf der Seite der LMU mehr.

 

Fotocredit: Flickr/Mario Habenbacher via CC BY 2.0-Lizenz

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