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Meine Halte: Pullach – kleines Dorf, großes Leben

Daria Anders

Daria Anders

geht positiv durchs Leben, mit einem Hauch von Dramaturgie.
Daria Anders

Seit knapp 17 Jahren wohne ich nun schon in Pullach und dennoch kommt es mir nicht so lange vor. Schon komisch, oder?

Der erste Gedanke, der den meisten in den Sinn kommt, wenn man in Pullach aussteigt: Ach, was ein süßes kleines Dörfchen. Pff, falsch gedacht! Mit einer Großstadt ist es natürlich nicht zu vergleichen, aber trotzdem hat Pullach sehr viel zu bieten. Und das zeige ich dir jetzt.

Ein Traum von Bahnhof

Im schönen Pullach fährt die S7 (Stammstrecke juhu!), in zwei verschiedene Richtungen. Nach Lust und Laune fahre ich mit der S-Bahn entweder direkt zur Kaufingerstraße am Marienplatz einkaufen oder zum besten Döner-Mann im Münchner Umland (fight me!), nach Wolfratshausen.

Wenn ich nicht in Shopping-Laune bin und keinen Dönerhunger habe, können meine Gelüste trotzdem gestillt werden. Und zwar rund um den Bahnhof in Pullach. Direkt neben dem Bahnsteig springt mein Herz, das für die asiatische Küche schlägt, höher. Hier gibt’s nicht nur die heißbegehrten Frühlingsrollen für 2 Euro, sondern auch die besten Reis-, Nudel- und Sushi Gerichte für kleines Geld.

Lecker Eis – hoher Preis

Wenn wir schon beim Essen sind, dann bleiben wir doch auch gleich dabei. Neben der Asia-Küche gibt es nämlich noch andere Lokale, die in ganz Pullach sehr beliebt sind. Am Kirchplatz ist zum einen die Villa Antika zu finden, die mit ihrem italienischen Flair und Essen verzaubert. Oder auch der Rabenwirt, in dem die Familie Abenteuer deftiges und leckeres bayrisches Essen serviert. Meine Bestellung sieht dort jedes Mal gleich aus: Kalbsschnitzel mit Spätzle und Bratensoße. Na, wem läuft schon das Wasser im Mund zusammen?

Falls ich danach Lust auf etwas Süßes habe, dann gehe ich zum „Cafe Dolce“. Neben Kaffe und Kuchen findest du hier sehr leckeres aber zugleich überteuertes Eis. Für die viel zu kleine Kugel wird knapp 2 Euro verlangt. Ich meine, wir sind hier doch nicht in Schwabing, oder?

Treffpunkte der Pullacher-„Elite“

Der beliebteste Treffpunkt der zwölf bis 16-jährigen Pullachern, ist der sogenannte „Skater“. Nicht weit entfernt vom Bahnhof, trifft sich hier die Pullacher Jugend entweder tagsüber zum skaten, biken oder Basketball spielen. Die etwas älteren abends auch mal gerne mit Bier auf ein paar Runden Flunkyball. Zu gerne erinnere ich mich an einige lustige und chaotische Abende zurück.

Der schönste Ort im Sommer ist für mich aber die Isar, die vom Kirchplatz in nur 10 Minuten Fußweg zu erreichen ist. Je nach Lust und Laune, setzt man sich hier mit seinen Freunden entweder in ein Schlauchboot für eine Isar-Tour oder gesellt sich in Grüppchen mit Bier und Grillzeug ans Lagerfeuer und genießt die tiefe Abendsonne.

Zu Hause ist es doch am schönsten

Wie sagt man: „Zuhause ist es doch immer noch am schönsten“. Denn wenn ich vom Pullacher Tages- und Nachtleben genug habe, dann begebe ich mich in mein zu Hause, nicht weit von meiner heimischen Halte – Pullach.

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