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Die 10 (wirklich) besten schattigen Plätze in München, um sich abzukühlen

Der Sommer ist da und bringt die Münchner ganz schön zum Schwitzen. Verstehe uns nicht falsch, wir lieben die Sonne. Sehr sogar. Sobald die ersten warmen Tage anbrechen, begeben wir uns auf die Suche nach (den wirklich besten) Orten, an denen wir die warmen Strahlen genießen können. Aber irgendwann sehnen sich auch die größten Sonnenanbeter nach ein bisschen Schatten. Abkühlung muss her!

Wir kennen die (wirklich) besten schattigen Plätze in München, an denen du dich an heißen Tagen abkühlen kannst!

Und weil Isar, Badesee und Co. halt nicht immer eine Option sind, haben wir für dich unsere geheimen und nicht-ganz-so-geheimen Tipps aufgeschrieben, wo du dich in der Stadt spontan abkühlen kannst. Denn kühle, schattige Oasen verstecken sich überall.

1. Friedhöfe

Unter alten Bäumen im Schatten die Ruhe genießen: Friedhöfe bieten mitten in der Stadt eine Oase der Ruhe und Entspannung. Der perfekte Ort, um vor dem Stadtleben zu fliehen, einmal kurz abzuschalten und zu sich zu kommen. Kühlt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.  

Unsere Lieblings-Friedhöfe: der Alte Südfriedhof und der Alte Nordfriedhof.

2. Der Kulturstrand

Das Gegenteil von einem Geheimtipp: Der Kulturstrand auf der Ludwigsbrücke. Aber wer auf der Suche nach Schatten ist, sucht ja nicht automatisch auch nach Ruhe und Erholung. Am Kulturstrand ist immer was los! Live-Bands und DJs, Sandburgenbauwettbewerbe und Outdoor Sport oder einfach bei einem kühlen Feierabendbier die Füße in den Vater-Rhein-Brunnen halten. Stadtsommer deluxe!

3. Die Liegewiese im Naturbad Maria Einsiedel

Der Gedanke an grell-türkise Becken und beißenden Chlorgeruch treibt dir eher den Schweiß auf die Stirn, statt dich abzukühlen? Keine Lust auf Sardinen-Feeling am Beckenrand oder auf der sonnenverbrannten Liegewiese? Dann ist das Naturbad Maria Einsiedel genau der richtige Ort für dich. Während nur wenige Meter weiter am Flaucher Grillfleisch und Menschen in der Sonne brutzeln, entspannst du im Schatten der alten Bäume. Sollte es dann immer noch zu heiß sein, winken der Kanal und die beiden Naturbecken. Die mit 22 Grad übrigens 2 Grad kälter sind als die anderen M-Bäder. 

4. Das Café Isarlust im Alpinen Museum

Etwas weiter an der Isar entlang, auf der Praterinsel, findest du das Café Isarlust im Alpinen Museum. Auf der schattigen Terrasse laden 32 Sitzplätze und zehn Sonnenliegen zum Verweilen ein. Dazu gibts lecker Kuchen vom Ruffini in Neuhausen und kleinere Mahlzeiten von der Albert-Link-Hütte am Schliersee. Wer es etwas aktiver mag, wagt sich an die Bouldersteine.

5. Versteckt: Der Kabinettsgarten

Der Pavillon im Hofgarten ist nicht das einzige Schattenplätzchen an der Residenz! Wer es etwas abgeschiedener möchte, bloß raus aus dem Foto-Hintergrund der vielen Touristen und Münchner Modeblogger-Girlies, der flieht etwas abseits in den Kabinettsgarten. Dort, im Schatten der alten Mauern, erwartet euch Toskana-Feeling, Bäume, Bänke, Wasserspiele und vor allem eins: Ruhe.

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6. Das Museumscafé der Villa Stuck

Von der dicht befahrenen Prinzregentenstraße hört man hier nichts: Im Garten der Villa Stuck. Nirgendwo lässt es sich herrschaftlicher Kuchen essen oder ein Buch lesen als im Schatten des Berg-Ahorns, im ehemaligen Anwesen des Künstlers Franz von Stuck. Das dezent eingerichtete Museumscafé nimmt sich bewusst zurück, um nicht von der neoklassizistischen Architektur abzulenken.

7. Shopping-Verschaufspause: Der Wasserpilz Brunnen am Frauenplatz

„Kaufingerstraße“ – Winters wie Sommers ein Wort, bei dessen Erwähnung es einem kalt den Rücken hinunterläuft. Mit Abkühlung hat das aber nichts zu tun. Dabei ist die gar nicht weit entfernt. Am Frauenplatz, zwischen Polizeipräsidium und Frauenkirche, lädt der Wasserpilz Brunnen zur Shopping-Verschnaufpause ein.

https://www.instagram.com/p/BybNS_ihlc-/

8. Im Schatten der Kastanienbäume: Biergärten

Eine kühles Bier und frische Brezen: Der Himmel der Bayern liegt immer Sommer auch mal etwas tiefer, im irdischen Schatten alter Kastanienbäume. Ob aus der mitgebrachten Brotzeitbox oder von der Speisekarte, im Biergarten lässt es sich schlemmen. Der Taxisgarten in Gern gehört mit 1.500 Plätzen zu den eher kleinen Biergärten, in den sich nur wenige Touristen verirren. 

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9. Kirchen und Klöster

Wenn Schatten allein nichts mehr hilft, empfehlen wir einen Kirchenbesuch. Denn Kirchen und Klöster bleiben auch an heißen Tagen angenehm kühl. Und das beste: Du findest sie überall in der Stadt!

10. Wenn nichts mehr hilft: Das Bergwerk im Deutschen Museum 

Wenn gar nichts mehr, aber wirklich gar nichts mehr hilft, dann gibt’s nur noch eins: Ab in den Stollen. Denn schattiger und kühler als im Bergwerk des Deutschen Museums ist es wahrscheinlich in ganz München nirgends. Totale Sonnenverweigerer kommen hier auf ihre Kosten. Geführte Rundgänge durch die Ausstellung finden jeweils um 9.45 Uhr und zur größten Mittagshitze um 13.45 Uhr statt.

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Шахта? Куда меня занесло? В музей. Да-да, это музей, с оригинальной выставкой. Вы можете пройти штольне, где добывается уголь, можете попасть внезапно на морской корабль, увидеть столько техники в одном месте, сколько и предположить не могли. Все наглядно показано, все рассказано(в основном на немецком, реже – на английском). Все законы физики можно проверить экспериментально, и тут ещё и мастерклассы показывают. В общем, Технический университет Мюнхена- удивительное место. Трудно представить, что люди когда-то это придумали и воплотили в жизнь.

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Beitragsbild: João Silas via Unsplash

Giulia Gangl

"Überladung mit überflüssigen Fremdwörtern,
ausgiebige Verwendung von Modewörtern.
Die grauenhafte Unsitte, sich mit Klammern (als könnte mans vor Einfällen gar nicht aushalten) und Gedankenstrichen dauernd selber - bevor es ein anderer tut - zu unterbrechen, und so (beiläufig) andere Leute zu kopieren und dem Leser - mag er sich doch daran gewöhnen! - die größte Qual zu breiten.
Aufplustern der einfachsten Gedanken zu einer wunderkindhaften und verquollenen Form."
(Kurt Tucholsky)

Ups.
Giulia Gangl
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