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Servus, Sake und Shochu: Ein Abend mit den MUCBOOK Membern im IZAKAYA

Ayla Amschlinger

Liest am liebsten während des Frühstücks, nicht selten mit dem ärgerlichen Nebeneffekt, dass der Kaffee dabei kalt wird. Außer in Buchläden und Cafés trifft man sie in Kinos, auf Flohmärkten und in Zügen nach Irgendwo.
Ayla Amschlinger

Neben uns halten edle Luxuskarossen, hunderte von gedimmten Glühbirnen strahlen im gold-warmen Licht mit der Abendsonne der Landsbergerstraße um die Wette. Der Portier begrüßt uns mit angedeuteter Verbeugung und weist uns den Weg ins abgedunkelte Innere. Im Foyer leuchtet ein sleeker Neonschriftzug: IZAKAYA. Zarte Kirschblütenzweige wippen im Luftzug der Klimaanlage. Und dann öffnet sich die Tür und wir treten ein.

Das Kennenlernen – Mrs Wu

„Einen Ort, wie diesen, hätte ich hier sicher nicht vermutet,“ sagt MUCBOOK Member Orazio, der die massive schwarze Tür sanft hinter sich ins Schloss fallen lässt. Staunend betreten wir die Bar, die an diesem Abend unser geheimes Paralleluniversum sein wird. In schummeriges Licht getaucht und durch schwere Vorhänge abgedunkelt, könnten wir auch in einer schicken Skyscraper-Hotelbar irgendwo in Tokio sein, während draußen die brütende Hitze die Münchner im Feierabendstau zur Weißglut bringt. 

Versammelt haben sich an diesem Abend knapp zehn MUCBOOK Member, ein paar glückliche Facebook-Gewinner sowie MUCBOOK Chefredakteurin Ronja, Sales Managerin Sahika und meine Wenigkeit, um gemeinsam die Welt fernöstlicher Kulinarik zu erkunden, bei anregenden Drinks über Sushi, Sake und Shochu zu fachsimpeln und uns fernab von Mails und Messengern auch persönlich kennenzulernen. Schließlich steckt hinter der Idee unseres MUCBOOK Member Clubs nicht nur, tolle Gästelistenplätze, Goodies oder Events für unsere Member klarzumachen, sondern auch gemeinsam etwas zu unternehmen und neue Leute kennenzulernen – die München genauso lieben wie wir.

Nachdem wir bereits einen grandiosen Abend im Gärtnerplatztheater verbracht haben (inklusive Hausführung hinter die Kulissen und After-Show-Bier in der Theaterkantine), lassen wir uns heute ins IZAKAYA Asian Kitchen & Bar entführen. „Darf ich euch mit einer Mrs. Wu willkommen heißen?“, begrüßt uns schon Restaurant Manager Jürgen Haberle, kaum dass wir an der Bar im Halbkreis Platz genommen haben. Und tischt uns zum Aperitif außerdem Edamame, Lachs & Avocado Ceviche auf Chips und Gelbschwanzmakrelen-Sashimi auf. Der Abend kann beginnen.

Bargespräche – Sake Smash

„Ich hoffe, das stört euch nicht, ich muss nur schnell ein Foto machen.“ Isa, die schon seit Anfang des Jahres Teil unseres Member Clubs ist, zückt ihre Kamera. Auf ihrem Blog Coucoubonheur berichtet sie über Foodtrends, die neuesten Cafés und Restaurants, und alles, was das Leben in München schöner macht. „Das IZAKAYA stand schon die ganze Zeit auf meiner Liste. Da wollte ich unbedingt hin. Umso cooler, dass ich jetzt heute mit euch hier bin!“ Was wir da auf unsere Teller gezaubert bekommen, präsentiert sich aber auch äußerst fotogen. Südamerikanische Einflüsse treffen auf japanische Köstlichkeiten, von links und rechts werden Platten, Schüssel und Schalen gereicht, wir snacken fröhlich beim jeweiligen Barnachbarn mit und kommen schnell ins Gespräch.

Vor uns mixt Barchef Johannes Möhring auch schon den nächsten Cocktail für uns, einen Sake Smash mit viel frischer Minze. Dazu gibt es das berühmte IZAKAYA Popcorn, das sich irgendwo zwischen Tempura und Barfood befindet, frittierte Zucchini sowie Crispy Sushi Reis mit zweierlei Saucen. 

Restaurantführung mit Hausherr – Mame

„Bevor wir jetzt gleich weitermachen, zeig ich euch ein bisschen was!“ Jürgen Haberle führt voran in Richtung Restaurantküche. „Das Besondere hier ist, das wir eine offene Küche haben, man kann auch hier direkt davor sitzen und den Gerichten beim Entstehen zuschauen.“ Im Hintergrund wird gerade etwas in einer Pfanne flambiert, in der Auslage liegen Hummer und frischer Lachs. „Wir planen derzeit auch eine Sonnenterasse,“ erklärt uns Jürgen und bringt uns, vorbei am riesigen Holzkarpfen, dem Markenzeichen des IZAKAYA Münchens, zu einem versteckten Highlight. In der Wand hinter der Bar verbirgt sich eine eingelassene Tür, die zum „Red“, dem secret Club des Restaurants, führt. Komplett mit rotem Samt und Lack ausgestattet, können wir uns bildlich exzessive Partynächte hier drin vorstellen. 

„Ich will jetzt lieber zurück zu den leckeren Bohnen!“ Da hat sich Ronja nicht zu viel gewünscht. Zum nächsten Gang gibt es nämlich tatsächlich einen Drink auf Bohnen-Basis, den Mame. Leicht grünlich wird er mit Shochu, der Spezialität der Bar, und Limette geshaked. Und schmeckt einstimmig sehr lecker! „Shochu wird, anders als Sake, das man als traditionellen japanischen Reiswein kennt, fermentiert und anschließend destilliert. Im Geschmack ist er leicht nussig und eignet sich deswegen hervorragend zum Mixen von Cocktails, da er die anderen Aromen nicht überdeckt.“ Barchef Johannes weiß, wovon er spricht, stilsicher schenkt er Glas für Glas ein, während MUCBOOK Member Ernst am Shochu mit eingelegten Blättern schnuppert: „Ich war beruflich viel in Asien unterwegs, aber die Küche hier überrascht mich wirklich äußerst positiv.“

Das können wir nur bestätigen, Spinatsalat mit Trüffel, Garnelen in Tempura werden uns gereicht und dann kommt das lang ersehnte Sushi. Die Signature-Rolle des Hauses „Momo“ mit Tunfisch schmeckt uns so gut, dass am liebsten jeder das letzte Stückchen ergattern möchte. Man munkelt, es wurde Schnick-Schnack-Schnuck darum gespielt, aber das ist wohl eine andere Geschichte…

Farewell unter Freunden – Far East Fizz

Langsam neigt sich der Abend dem Ende zu, über drei Stunden haben wir schon gegessen, gelacht und verkostet. Zeit für den krönenden Abschluss, das Dessert! Zur geeisten Mochi-Auswahl gibt es noch einmal eine Shochu-Kreation von Johannes, den Far East Fizz mit Aprikosen Brandy und der bereits begutachteten Shochu-Pandanblätter-Infusion. Wir sind pappsatt und zufrieden und wollen nicht wirklich gehen.

 

„Also ich folge dir dann bei Instagram!“ Das ging an MUCBOOK Member Andrea, die als Innenarchitektin mit ihrem stilsicheren Account Raumgestöber natürlich auch bei Social Media zu finden ist. Wir kehren gewissermaßen dahin zurück, wo wir uns kennengelernt haben – ins Digitale und werden uns morgen E-Mails schreiben, wie gut uns der Abend gefallen hat. Mitnehmen werden wir aber nicht nur einen eindrücklichen Abend mit neuen Followern und Food-Fotos. Sondern auch Gesichter und Geschichten, die sich doch eben am besten in persönlichen Gesprächen erleben lassen. Und so finden wir uns in einer lauen Sommernacht auf der Landsbergerstraße wieder. Sayonara, MUCBOOK Member, wir sehen uns beim nächsten Mal wieder!


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(Das nächste wird übrigens eine retro VW-Bustour mit Hey Minga sein.)

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Vielen Dank an das IZAKAYA Asian Kitchen & Bar sowie die Entourage Group für diesen tollen Abend!
IZAKAYA, Landsberger Str. 68, 80339 München

Beitragsbild & Fotos: Isabel Pyc von Coucoubonheur / Bar- und Restaurantfoto: IZAKAYA Official

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