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Surfen bald auch in Pasing? – Was meint Ihr dazu?

Stephanie Hodek

Eine luftige Seifenblase sein wäre schön – dann dürfte ich fliegen, platzen, wabern, kleben, mich verheddern, manchmal wäre ich leer und manchmal Schaum und ich würde in allen Farben des Regenbogens leuchten……ach, bin ich einfach trotzdem**
Stephanie Hodek

Am 6. Dezember 2016 bitten Kristina Frank, Ulrike Grimm, Heike Kainz und Johann Saurer von der CSU Fraktion des Münchner Stadtrats das Referat für Gesundheit und Umwelt eine zusätzliche Surfer-Welle im Westen Münchens zu installieren.

Kürzere Wartezeiten und Anfahrtswege

Im Antrag heißt es: „Surfen im Fluss ist ein absoluter Trend. Das führt an manchen Tagen zu langen Wartezeiten […].“ Eine zusätzliche Welle würde die Wartezeiten an den bereits bestehenden Wellen im Eisbach beim Haus der Kunst und an der Floßlände in Thalkirchen reduzieren. Zudem würde der Anfahrtsweg für die im Westen der Stadt wohnhaften Surfer verkürzt und der sperrige Transport des Surfbretts vereinfacht.

Würmsurfing

Und wo? Im Würmkanal soll „durch geeignete Einbauten“ eine Welle zwischen Ernsbergerstraße und Manzingerweg in unmittelbarer Nähe der Pasing Arcaden entstehen. Dieser Platz sei besonders geeignet, da er gut erreichbar und einsehbar ist, um „begeistertes Zuschauen“ zu ermöglichen.

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Was haltet Ihr von dem Vorschlag? Ist das jetzt schon Wahlkampf? Braucht die Stadt wirklich noch einen Surfspot, damit sich die Surfer nicht die ganze Zeit auf den Füßen rumstehen? Oder wird so Stück für Stück diese coole Kuriosität des Münchner Stadtlebens langsam ausverkauft?

Wir sind gespannt auf Eure Meinung!


Beitragsbild: (c) Jan Krattiger

Karte: Open Street Map

3 Comments
  • Jens Krumpholz
    Posted at 11:52h, 10 Dezember

    Ich habe nicht’s gegen diesen schönen Sport, aber erst investiert die Stadt Geld, Zeit & viel Liebe den seit Jahrzehnten verschwundenen Biber aus Pasing wieder anzusiedeln & dann verscheuchen die „Wassertänzer“ und die Schaulustigen am Würmufer den lustigen & fleißigen Meister-Pelz. Die Pokemonspieler halte ich für weniger „gefährlich“ 😉 für den Meister Biber. Was ich und Christopher Griebel von allem halten, gern hier im Münchner Stadtrundgang vom Sommer 2016 https://www.youtube.com/watch?v=KjpW_AjiWqc

  • Peter Hodek
    Posted at 09:32h, 11 Dezember

    super Antrag. Das Geld ist gut investiert.Vorbild für andere Städte mit gleichen Möglichkeiten.

  • Khoa Nguyen
    Posted at 13:40h, 03 April

    Jedem das Seine! Aber ich finde Surfen in solche Gewässern nicht annähernd so aufregend wie draußen im Meer. Und ich war schon in Sydney, Gold Coast und Südfrankreich surfen gegangen.

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