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Wir brauchen deine #AMOREfürdeineLocals

Marco Eisenack

Einst erster Mann an Bord von MUCBOOK – bricht mit der Crew noch immer gerne auf zu neuen Ufern der Medienwelt. Genießt dabei viel zu selten die schöne Aussicht, weil er so oft im Maschinenraum an den Motoren werkelt.
Marco Eisenack

Liebe Leserin, liebe Leser,

mehr Amore für dich in deiner Stadt: Das wollen wir dir mit MUCBOOK bieten. Seit mehr als einem Jahrzehnt blicken Autor*innen und Fotograf*innen für dich tief in die Schaufenster und Speisekarten deiner Stadt, halten die Ohren weit offen, wenn es um kulturelle Geheimtipps geht, tauchen täglich in ein Meer aus Mails von Menschen, die München besser machen wollen. Das Kuratieren spannender Projekte, relevanter Ideen und Personen, die dein Leben und deine Stadt wirklich nach vorne bringen können – dafür steht MUCBOOK seit 2009. 

Früher nannte man das Lokaljournalismus – wir nennen es Gespräche unter Freund*innen. Freundschaft ist auch das, was zwischen den Menschen entstanden ist, die ihr Leben dem Geschichten erzählen bei MUCBOOK gewidmet haben, um München auf seinem Weg in die bessere Stadt zu begleiten – und diesen manchmal etwas trägen Ort vielleicht auch ein bisschen vor sich her zu treiben. 

Neue Wege: Das MUCBOOK CLUBHAUS

Darum haben wir uns im vergangenen Herbst auch aufgemacht, mit dem MUCBOOK CLUBHAUS neue Formen des Live-Journalismus auszuleuchten. Mit Zwischennutzungen bieten wir Mehrwerte in alle Richtungen: Raum für die Stadt ohne Platz – wie wir es nennen. An inzwischen drei Standorten finden Künstler*innen und Kreativschaffende kostengünstige Flächen, kommen Akteur*innen aus der alten und der neuen Welt zusammen, senken wir mit Parallelnutzungen und Open Spaces für Coworking den Druck auf eine der knappsten Ressourcen in München: die Mietfläche. 

Leider müssen wir heute verkünden: Das alles ist in Gefahr.

Wir fühlen uns wie ein Forschungsteam, das auf der Reise in die neue Welt der lokalen Medien im Packeis festgefroren ist. Der Kessel kann nicht mehr betrieben werden. Es fehlt im wahrsten Wortsinn die Kohle. 

Die Formel, die uns im Packeis einschloss, ist ganz einfach: Keine Läden und Events, keine Anzeigen und Kooperationen, kein Geld für die Autor*innen.

Wir können jetzt die Schotten dicht machen und warten, ob es irgendwann wieder taut. Oder wir können gerade jetzt richtig einheizen, wenn es darum geht, die Geschichten zu erzählen, die jede*r in seinem Alltag braucht. Jetzt, wenn es darum geht, neue Wege zu den Leser*innen zu nutzen: Seien es Live-Interviews auf Insta, digitale Stammtische bei Zoom oder Podcasts für die langen Tage im Homeoffice. 

Ein paar Rettungsboote wurden bereits zu Wasser gelassen

Die Projektentwickler, die uns ihre Flächen für das MUCBOOK CLUBHAUS günstig zu Verfügung gestellt haben, verzichten vorerst auf ihre Miete. Aber wir wollen lieber den Motor wieder zum Laufen bringen. 

Es gibt nur einen Weg, wie die Reise weitergehen kann: Wir müssen das Schiff wieder manövrierfähig bekommen. Dazu brauchen wir eigentlich nur einen Rohstoff: Amore. 

Amore von unseren Leser*innen 

Die Corona-Krise wird vieles verändern. Wir werden die Stadt womöglich im Herbst nicht wieder erkennen. Womöglich müssen wir uns von manchen Dingen verabschieden. Aber es wird etwas Neues entstanden sein. Die Lust am Aufbruch. 

Ich denke, wir alle spüren tief in uns, dass es ein Zurück in die alte Welt nicht mehr geben kann. Sehen wir die Krise als Chance, uns zu verlangsamen. Wir hatten uns bereits seit Gründung von MUCBOOK auf die Reise gemacht, relevanten, nachhaltigen und einfach gut gemachten Lokaljournalismus zu liefern. 

Corona ist die Stunde der Crowd

Wir gehen auf Balkone und singen, wir versammeln uns am digitalen Lagerfeuer beim Streaming und wir halten zusammen, wenn es darum geht, Hilfsbedürftigen die Einkäufe nach Hause zu bringen. 

Darum möchten auch wir gemeinsam mit Dir die Kraft aufbringen, das Schiff weiterfahren zu lassen. Unter dem Motto #AMOREfürdeineLocals kannst Du helfen. 

Wir haben einen Plan, wie wir das hinbekommen:

Unser erstes Ziel ist es, die 14. MUCBOOK Printausgabe zu finanzieren und alle Redakteur*innen, Grafiker, etc. die daran gearbeitet haben. Wir lassen uns durch Corona nicht unterkriegen, brauchen aber genau hier deine Unterstützung, um weitermachen zu können.

In Zahlen ausgedrückt: 10.000 Euro

Die Deckungslücke bei der nächsten Ausgabe beläuft sich auf rund 10.000.- Euro. Dieser Lücke klaffte plötzlich im Budget, als die Anzeigenmärkte wegen Corona zusammengebrochen sind.

Aber natürlich sehen wir hier eine Chance: Jetzt ist der Moment, dass der Lokaljournalismus sich noch unabhängiger macht von der Zahlungsbereitschaft der Werbekunden. Darum möchten wir in den kommenden zwei Monaten mit Deiner Hilfe weit mehr als die für das Print-Heft noch notwendigen 10.000 Euro einnehmen.

Jeder zusätzliche Euro fließt direkt in die Finanzierung des Teams von MUCBOOK.de. So können wir euch in Zeiten von Corona und auch in den für die lokalen Läden schwierigen Monaten nach der Ausgangsbeschränkung ohne Werbekunden online weiter informieren.

Mit Deiner Unterstützung möchten wir Dir weiterhin vorstellen, erklären, herausfinden – was Dein Leben in München besser macht!

Wir glauben in diesen Zeiten gerne an die Kraft des Karmas. Denn dann dürfte bei uns eigentlich ja nichts schief gehen. Und wir können zuversichtlich sein, dass wir es schaffen, genug Amore zu bekommen. 

Amore für wirklich nützlichen und zuverlässigen Lokaljournalismus, der Inhalte mit Mehrwert für die anspruchsvollen Leser*innen schafft.  

Amore für eine faire Behandlung der Redakteur*innen und Autor*innen, die Münchens Neuigkeiten täglich im Dienste der Stadtgesellschaft kuratieren. 

Amore für eine Freundschaft mit einem lokalen Stadtmagazin, das unabhängig von Konzernen und Franchise aus und für München auf Augenhöhe mit den Leser*innen direkt ansprechbar ist. 

Danke für deine Amore! 

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