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Disco-Kraut: Klaus Johann Grobe in der Roten Sonne am 17. Januar

Jan Krattiger

Irgendwas mit Medien, Videokameras und Gitarren. Gitarren sind immer gut.
Jan Krattiger

Man hat ja, als einigermaßen musik-affiner Mensch, der gerne auf Konzert geht, manchmal das Glück, eine Band genau zum richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Bei mir war das so mit Klaus Johann Grobe, dem Schweizer Duo (Basel und Zürich, um genau zu sein und live zu dritt), das spielend leicht den Krautrock der Siebziger Jahre ins 21. Jahrhundert geholt hat, mit gurgelnden Orgeln und vielen analogen Synthies, monotonen Beats, absurden deutschen Texten und viel, viel Hall (und dann noch ein bisschen mehr).

Ich hatte das Glück, die Band vor Jahren zufällig im Rahmen eines Club-Festivals zu sehen. In einem minikleinen Raum, eher zu später Stunde, bis zum bersten gefüllt mit Leuten, die schon mindestens einen guten Abend hinter sich hatten und offensichtlich bereit waren, sich auf die Klaus-Johann-Grobsche Hypnose und Ekstase einzulassen. Das war eine kleine Vorahnung davon, was mit der Band dann passieren würde.

Dann kam der Durchbruch

Kurz darauf startete Klaus Johann Grobe durch, Schritt für Schritt: Ihr Debutalbum „Im Sinne der Zeit“ (2014) hatten schon die Amis und die Briten entdeckt, spätestens beim Zweitling „Spagat der Liebe“ (2016) merkten dann auch europäische Musikjournalisten und sonstige -Liebhaber, was für eine fantastische Band da Perle um Perle raushaut.

Album Nummer 3

Und jetzt, nach einem Jahr Auszeit und Pause vom Rockstar-Karussell, ist ihr drittes Album da: Klaus Johann Grobe machen sich auf „Du bist so symmetrisch“ ihre „Discogedanken“. Die klingen unmissverständlich nach Klaus Johann Grobe und trotzdem frisch und subtil weiterentwickelt.

Die Band meint, sie finden es gelungen. Man habe sich eher dem Jetzt gewidmet und dies ein Stück weit zurück transportiert anstatt wie sonst, das Damals ins heute geholt. 

Unter dem Youtube-Video zur Single sammeln sich derweil Kommentare von glücklichen Zuhörer*innen aus aller Welt und beim Anhören versteht man natürlich genau warum:

Am 17.1. live in München

Diese Band sollte man aber auch live sehen, um sie zu verstehen. Das mag ein Klischee sein und auf viele andere Auch zutreffen, bei kaum einer aber so sehr wie Klaus Johann Grobe. Die Gelegenheit gibt’s am 17. Januar, wenn sie zu uns nach München in die Rote Sonne kommen.

Mit dabei übrigens, und ein weiterer wirklich, wirklich guter Grund diesmal nicht erst eine Stunde zu spät, sondern überpünktlich aufzuschlagen: Vorband ist Evelinn Trouble mit ihrer absolut fantastischen Band, die vor einiger Zeit schon mal hier in München spielte. Auch das hätte eines dieser ganz am Anfang beschriebenen Konzerte sein können, denn die Band spielte sich um Kopf und Kragen – leider nur vor circa 6 Zuhörer*innen. Das sollten wir am 17.1. ändern!

+++Wir verlosen Tickets+++

Damit der eine oder die andere trotz Januarloch in den Genuss dieser musikalischen Supertalente kommt, verlosen wir drüben auf Facebook Gästelistenplätze!


In aller Kürze:

Was? Klaus Johann Grobe (Support: Evelinn Trouble)

Wann? Donnerstag, 17.1.19, Doors: 20 Uhr

Wo? Rote Sonne, Maximiliansplatz 5

Wieviel? 15 € plus Gebühr, Tickets hier


Beitragsbild: © Ralph Kuehne

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