Gute Sache, Kultur, Warum tust du das?

Gin für die gute Sache: Refugin

Kevin Brandt

Münchner Kindl ohne ausgeprägte Ortskenntnis. Politisches Wesen. Sprache ist Macht. Printanhänger. Schon immer schreibend. Schon immer suchend.
Kevin Brandt

Refugin ist ein Projekt der Kreativagentur david+martin und Designagentur hirschfänger, die extra für Herstellung und Vertrieb des Gins die gemeinnützigen Good New Days GmbH gründeten. Mit dieser Unternehmung widmen sich David und Martin sozialen und karikativen Projekten wie dem Refugin. Aus einer spontanen Idee reifte innerhalb kurzer Zeit ein handfestes Produkt, das der guten Sache dient. Statt den Verkaufspreis hochzuschrauben, wird einfach der gesamte Gewinn an die SchlaU-Schule gespendet. Warum die SchlaU-Schule? „Denn nur über Bildung, sprachlich wie fachlich, kann eine aktive Integration in die Gesellschaft gelingen.“

1. Woher kommt der Name eures Projekts? Und was bedeutet er?

Refugin war ein Wortspiel aus Refugee und Gin und somit die Geburtsstunde eines non-profit Gin, dessen Gewinn zu 100% an Bildungsprojekte für junge Flüchtlinge gespendet werden.

2. Was ist neu, anders und einzigartig an eurem Projekt?

Es ist ein Gin, soviel ist klar. Insofern haben wir nicht das Rad neu erfunden. Die Idee ist es, die Leidenschaft unserer Gesellschaft für Gin und Gin & Tonic zu nutzen, um etwas Gutes zu tun, ohne dass sich irgendjemand dadurch die Taschen vollmacht. Denn: Wenn die Menschen heutzutage ohnehin bereit sind, viel Geld für gute Spirituosen und Lifestyle-Produkte auszugeben, dann möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, gleichzeitig etwas Gutes zu tun und jungen Flüchtlingen somit den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

3. Wie viel Zeit habt ihr in euer Projekt investiert?

Es waren vom Wortspiel bis zur fertigen Flasche rund acht Wochen Entwicklungsarbeit, Abstimmung, Termine und vieles mehr. Jedoch nicht nur bei mir, sondern bei vielen Freunden, Kollegen, Bekannten und Dienstleistern – die sich nahezu alle ehrenamtlich für das Projekt engagiert haben. Die Stunden sind somit nicht mehr zählbar, aber jede einzelne davon war und ist wert.

4. Wo findet man euch?

Auf unserer Website www.refugin.com, bei Facebook (www.facebook.com/refugin) und bald auch in vielen Bars.

refugin

5. Wer unterstützt euch?

Finanziell niemand. Das Invest haben wir selber gestemmt. Fachlich und vom Netzwerk her eindeutig zu viele, um sie namentlich zu nennen.

6. Was macht ihr, wenn ihr nicht an eurem Projekt arbeitet?

Dann sind wir in der Werbung, arbeiten für verschiedene Marken und versuchen auch hier, aus guten Ideen mehr zu machen.

7. Was liebt ihr an München besonders?

Die Leidenschaft für die schönen Dinge des Lebens. Gutes Essen, ein gutes Glas Wein, die Natur und die Geselligkeit.

8. Wenn euer Projekt eine Person wäre, wie wäre diese Person?

Kommunikativ und bodenständig, weltoffen und heimatverbunden.

Refugin_ingredients

9. Eure Infos im Netz?

www.refugin.com und www.facebook.com/refugin

 10. Ein Song, der mit eurem Projekt zu tun hat?

Hans Zimmer – S.T.A.Y. vom Film Interstellar. Wie sich herausgestellt hat, eignet sich das Stück besonders gut, wenn man lange auf einem Thema rumdenken und sich fokussieren muss.

 

Fotocredit: Refugin

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