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Japanisch im Westend: das bietet das neue Restaurant Sushi and Meat in der Ligsalzstraße

Erst war alles grau. Dann kam die Farbe Pink und endlich hatte das Popup Restaurant S.A.M im Westend offen. Lange bevor der Ableger von Madame Hu eröffnete, wurden wir auf Instagram schon ziemlich neugierig gemacht. Klar, dass wir als hungrige Redaktion im Westend dann auch gleich in der ersten Woche das S.A.M – kurz für Sushi and Meat, testen waren.

Japanische Zeitung und lange Tafeln

Ganz schön provisorisch hier. Das mag der erste Eindruck sein, wenn man das Restaurant mit der großen Fensterfront Ecke Ligsalzstraße, Gollierstraße betritt. Japanische Zeitungen dienen als Tapete, die Gäste sitzen auf rustikalen Holzbänken an langen Tafeln und Glühbirnen hängen wirr von der Decke.

Der erste Eindruck – wie sollte es auch anders sein – bestätigt sich, als uns der Wirt erzählt, dass die Anträge für die neuen Toiletten, eine Schallschutzdecke, neue Fließen und große Fenster einige Monate beim städtischen Lokalbauamt lagen.

Der Wirt Sam Hu wollte darauf nicht länger warten und machte aus der Not einfach eine Tugend. Dann ist es halt erst einmal ein Popup Restaurant, das am 26. Juli endlich regulär öffnet. Diese Lässigkeit kommt im sonst so durchgestylten München gut an. Wir denken uns, typisch Westend, denn gemütlich ist es im S.A.M allemal.

Während wir Platz nehmen, bleiben immer wieder Menschen vor dem Restaurant stehen und schauen neugierig rein. Drinnen: eine gute Mischung aus Eltern mit Kinderwägen, Anzugträgern – und wir eben.

Eine Rice Bowl für Jan, Sushi für den Rest

Wie der Name Sushi and Meat bereits verrät, gibt es im Gegensatz zum Stammhaus Madame Hu (dort gibt es eher vietnamesisch-chinesisches Streetfood, was übrigens auch sehr zu empfehlen ist)  japanische Gerichte. Sushi, Ramen und leckere Rice Bowls zum Beispiel. Dafür hat Sam Hu den japanischen Koch Toki Sunaba gewinnen können.

Leider entschied sich von meinen Kollegen niemand für Ramen oder Japanische Tapas, letzteres gibt es nämlich erst ab 18 Uhr. Bei denen kann man ab 12,50 Euro auf der Speisekarte angekreuzen, welche Zutaten rein sollen. Zuerst wählt man eine Sorte Nudeln (dicke Udon! oder dünne Weizen- oder Reisnudeln), eine Brühe (auf Basis von Sojabohnenpaste, Schwein oder Garnele) und zum Schluss die Beilagen, wie Fleisch, Gemüse oder Meeresfrüchte.

Wir ordern stattdessen jede Menge Sushi ab 4,50 Euro, Miso Suppen 3,50 Euro und eine riesen Rice Bowl mit Sesamhühnchen, frischem Salat, Avocado und frittieren Lotuswurzel-Chip für 12,50 Euro. Mittags gibt es außerdem immer drei Angebote, die mit einer schön heißen Miso Suppe vorneweg für 9,90 Euro starten.

Satt und glücklich laufen wir zurück in die Redaktion, wo wir hinter unseren Bildschirmen ganz leise ins Suppenkoma fallen.

Unser Fazit

Sehr leckeres Sushi, großartiger Service. Aus unserer Liste „7 Mal Japanliebe in München“ müssten wir jetzt glatt 8 machen.

Für diejenigen, die Abends ins S.A.M gehen möchten: reserviert am beste; mittlerweile dürfte die Lizenz für den Alkoholausschank auch da sein. Und nachdem nun endlich auch die restlichen Genehmigungen da sind, eröffnet das S.A.M. nach (gefühlt sehr langer) Renovierungszeit heute Abend, am 26. Juli.

Also bis später auf der Terrasse bei einem kühlen Bier oder einem japanischem Whisky.


S.A.M – Sushi and Meat

Ligsalzstraße 30
Montag bis Samstag 12 bis 15 Uhr und 18 bis 22 Uhr
Reservierungen: 0171/ 218 89 98

 

Fotos: Jan Krattiger, Ronja Lotz

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