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Junge Heldinnen, die die Welt verändern

Sandra Langmann

Auslandsösterreicherin mit einer Vorliebe für München, Schreiben, Kaffee und Me(eh)r.
Sandra Langmann

Sie sind jung, weiblich und vor allem: beeindruckend. Denn sie sind mutig und lassen sich nicht unterkriegen im Kampf um Bildung, Gleichberechtigung und Umweltschutz: 90 Aktivistinnen im alter zwischen zehn und 18 Jahren bekommen von 23. Oktober bis 8. November einen Platz in der Ausstellung „Wonder Girls. Mädchen, die die Welt verändern“ in der TU München.

Wonder Girls

Quelle ist das gleichnamige Buchprojekt „Wonder Girls“. Dafür machte sich die Fotografin Paola Gianturco gemeinsam mit ihrer damals 11-jährigen Enkeltochter auf den Weg und interviewte und fotografierte junge Aktivistinnen, insgesamt 90 Mädchen und junge Frauen zwischen zehn und 18 Jahren aus 14 Nationen. Sie engagieren sich für Themen wie den Umweltschutz und bessere Bildungschancen, aber wehren sich auch gegen Zwangsverheiratung und Gewalt. Sie sind nicht nur inspirierend, sie machen auch Mut.

Zur Eröffnung am 23. Oktober ab 18 Uhr werden die Aktivistinnen Vanessa Bosse (11 Jahre) vom Riegsee, Sandy Alqas Botros (18 Jahre) aus Hamburg und Memory Banda (20 Jahre) aus Malawi zu Besuch nach München kommen. Die Ausstellung geht bis zum 8. November 2019 und wird in der Immatrikulationshalle in der Technischen Universität München,
Arcisstraße 21, gezeigt. Eine Wanderausstellung ist in Vorbereitung.


Fotos wurden zur Verfügung gestellt von: ©Paola Gianturco | Elisabeth Sandmann Verlag 2019

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