Quark und so, tagebooks

Mittagessen: Gegen die Feinde der Mittagskultur

Quark und so

Der Foodblog ohne Rezepte - hier geht es um das, was die Medien anrichten: Was tischen uns Journalisten, Autoren und Redaktionen auf, wie
bereiten sie ihre Texte zu und welche Botschaften servieren sie zwischen den Zeilen? Wissenschaftsjournalistin Johanna Bayer analysiert und kommentiert den Umgang der Medien mit den Themen Ernährung und Esskultur.
Quark und so

Eine Autorin in SZ-Magazin stört sich daran, dass Kollegen schick „zum Lunch“ wollen statt sich nur schnöde Nahrung reinzuschaufeln, wie es mittags nunmal ansteht. Das ruft Quarkundso.de auf den Plan: Wir protestieren aufs Schärfste.

Im SZ-Magazin kam was zum Mittagessen, ach nein, es ging um den „Lunch“. Man gehe nicht mehr zum Mittagessen, berichtet Sina Pousset, Autorin der Generation Y. In ihren Kreisen gehe man jetzt „lunchen“.

Das sei neumodischer Unsinn, beklagt Pousset, Jahrgang 1989.

Schließlich drehe es sich immer noch um eine höchst prosaische Mahlzeit mitten im Arbeitstag, die durch hippe Anglizismen keineswegs geadelt werde – Currywurst bleibt Currywurst.

 

Warum das Mittagessen nicht nur eine plumpe Energiezufuhr ist, bringt Quarkundso hier auf den Punkt.

 

Beitragsbild © rawpixel on Unsplash

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