Aktuell, Stadt

Sommer trotz Job: Neue Öffnungszeiten bei den Münchner Bädern

Wisst ihr noch, damals?

Nach der Schule mit dem Rad ins Freibad, direkt aus dem Becken noch nass zum Kiosk laufen, Pommes und Bum-Bum Eis… Das sind Kindheitserinnerungen, wie wir sie wahrscheinlich alle haben. Irgendwann, früher oder später, hat er dann aber doch jeden von uns eingeholt: der berühmt-berüchtigte Ernst des Lebens. Die Sommersonne lächelt uns nur noch durch die Bürofenster entgegen und Badeausflüge werden auf die Wochenenden verschoben – an denen es dann natürlich regnet. „Kann ich überhaupt noch richtig schwimmen?“ fragt sich da der ein oder andere.

Für alle Berufstätigen unter euch haben wir eine gute Nachricht: diesen Sommer habt ihr die Chance, auch nach Dienstschluss noch ein paar Tropfen kühles Nass zu erhaschen, denn die Münchner Bäder haben neue Öffnungszeiten! Wie SWM-Bäderchefin Christine Kugler richtig erkannt hat, ist die bisherige 18-Uhr-Regelung mit einer spontanen, wetterbedingten Ausweitung auf 20 Uhr, „für eine Großstadt wie München nicht mehr zeitgemäß.“

Ob Frühsport oder After Work, die Bäder sind bereit!

Im Sommer 2017 haben die M-Bäder bei schönem Wetter bis 20 Uhr geöffnet, das heisst konkret: mindestens 25 Grad Tageshöchstwert und kein Regen. Sollte es kühler sein oder regnen, schließen die Bäder bereits um 19 Uhr. Dafür verschieben sich allerdings an vier Tagen die Öffnungszeiten am Morgen nach hinten, nämlich von Montag bis Donnerstag ab 10 Uhr. Freitags und am Wochenende kann wie gewohnt ab 9 Uhr geplanscht werden.

Wer seine Bahnen lieber morgens vor der Arbeit zieht, muss aber keine Angst haben: das Dantebad und das Prinzregentenbad öffnen an fünf Frühschwimmertagen ihre Pforten bereits um 7 Uhr (Dante montags, mittwochs, freitags, Prinzregentenbad dienstags und donnerstags.

Na dann: Auf dass die geliebten Freibadnachmittage wieder mehr werden als bloße Kindheitserinnerungen!

 


Beitragsbild: Stadtwerke München SWM

Giulia Gangl

"Überladung mit überflüssigen Fremdwörtern,
ausgiebige Verwendung von Modewörtern.
Die grauenhafte Unsitte, sich mit Klammern (als könnte mans vor Einfällen gar nicht aushalten) und Gedankenstrichen dauernd selber - bevor es ein anderer tut - zu unterbrechen, und so (beiläufig) andere Leute zu kopieren und dem Leser - mag er sich doch daran gewöhnen! - die größte Qual zu breiten.
Aufplustern der einfachsten Gedanken zu einer wunderkindhaften und verquollenen Form."
(Kurt Tucholsky)

Ups.
Giulia Gangl
No Comments

Post A Comment

Simple Share Buttons
Simple Share Buttons