Monobo Son Foto: Felix Pitscheneder
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Monobo Son im Strom am 22. November – wir verlosen Tickets!

Um die „Band mit dem komischen Namen“ war es lange still. Auf die Platte „Jambo“ folgte, seit ihrer Veröffentlichung 2015 nichts Neues, im vergangenen Jahr legte die Band sogar eine Bühnenpause ein – zum Glück hielten es Monobo Son ohne Livepublikum nicht lange aus. Diesen Sommer spielten sie schon wieder auf zahlreichen Konzerten und Festivals und haben mittlerweile nicht nur einen neuen Gitarristen, sondern auch ein neues Album im Gepäck.

Sch*****

Regeln und die Ansichten Anderer scheren die Combo um Manuel Winbeck recht wenig. Das Wort, bei dem unsere Mamas und Papas uns früher noch entrüstet über den Mund gefahren sind, sobald wir es ausgesprochen haben, macht die Band einfach mal zum Titel ihrer EP, die dieses Jahr bereits erschienen ist: „SCHEISSEN“.

Die vermeintliche Vulgarität ist aber spätestens dann vergessen, wenn du nicht anders kannst, als im Takt zu dem schaukeligen Groove mitzuwippen. Die Message des Refrains ist so klar wie eindringlich und hält dazu an, etwaige Vorurteile aufgrund von Gehalt, Geschlecht oder Herkunft über Bord zu werfen, denn: „Beim Scheissen samma alle gleich.“

Diesen und fünf weitere Songs auf der EP spielte die Band bereits bei den vergangenen Konzerten, wie auf der Brass Wiesn und dem Singoldsand-Festival. Zu dem Titelsong gibt es nicht nur ein Video – das wäre ja vorhersehbar-, sondern gleich zwei. Eines davon mit zahlreicher personeller Unterstützung vom stillen Örtchen, unteranderem von den Dicht&Ergreifend-Rappern Lef Dutti und George Urkwell.

Offenbar hat die Arbeit an der EP den Monobo Son-Jungs auch kreative Erleichterung verschafft, denn 2019 wird nun das langersehnte neue Album folgen. Dessen Titel  klingt neben der „Scheißen“-EP fast zünftig, doch auch die „Scheene  Wienerin“ steckt voller Überraschungen. Die Lieder des neuen Albums erzählen lustige, wie melancholische Geschichten und geben endlich Hinweise darauf, was es mit dem bisher mysteriösen Namen Monobo Son auf sich hat.

Dass sich diese Band nicht auf Blasinstrumente und bayerischen Gesang reduzieren lässt, weiß jeder, der schonmal reingehört hat. Von Elektro-Pop, über HipHop-Beats und Latin-Grooves bis zu Jazz-Klängen – eine Genre-Bestimmung ist bei dieser musikalischen Vielfalt quasi unmöglich.

Nichts für Schunkel-Fans

Offiziell ist das neue Album erst ab April 2019 erhältlich, am Donnerstag startet aber bereits der Auftakt zur Pre-Release-Tour im STROM. Da gibt es die neuen Songs nicht nur direkt und live auf die Ohren, sondern das ganze Album auch schon zu kaufen.

Da willst du unbedingt dabei sein? So ein Glück, dass wir noch 2×2 Tickets auf unserer Facebook-Seite verlosen!

Falls du noch nie auf einem ihrer Konzert warst, dann sei an dieser Stelle gewarnt: dir steht alles andere als ein gemütlicher Schunkel-Abend bevor. Manuel Winbeck ist nämlich nicht nur Monobo Son-Schöpfer und -Sänger, sondern auch Posaunist von LaBrassBanda und durch deren unglaublich vielen Auftritte in den letzten Monaten topp in Form –  tanzt euch am Besten jetzt schonmal warm!


In aller Kürze:

Was? Monobo Son Releasekonzert

Wann? 22. November 2018

Wo? STROM, Lindwurmstraße 88

Wie viel? 19,50 Euro oder mit etwas Glück for free!

 


Bilder: Felix Pitscheneder

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