
Dieser Frage ging gestern das Münchner Forum zum zweiten Mal in seiner Veranstaltungsreihe STADTfragen im Import/Export nach. Hieß es beim letzten Termin noch JUNG ALT ANDERS …und wie viel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?, waren dieses Mal die drei Referentinnen auf einzelne Viertel, ihre Veränderung und Wahrnehmung fokussiert.
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Der Kongress hat mal wieder getagt: Am 27.Januar stieg die erste Party des neuen Jahres im Münchner Stadtmuseum. ..weiterlesen

Gleich drei der fünf Dramen der Autorin Sarah Kane feierten am Samstag in den Kammerspielen Premiere: Gesäubert, Gier und 4.48 Psychose. Im Angesicht der verstörenden Welt, wie sie in Kanes Theater auftritt, floh sich Intendant Johann Simons in eine Kinderstube, in der der Peiniger Tinker (in Gesäubert) seine Opfer in Schulmädchenuniform quält. Leider flohen die Schauspieler ebenso vor den Figuren… ..weiterlesen

Am Donnerstagabend versammelten sich die jungen und auch die etwas älteren Grafik-Nerds dieser Stadt in der Pinakothek der Moderne. Es galt, Mirko Borsche die Ehre zu erweisen. Das Museum widmet Münchens Enfant terrible der Design-Szene bis 18. März
unter dem Titel “Unplugged. Mirko Borsche. Design Works!” eine Ausstellung in der Neuen Sammlung. ..weiterlesen
Operette ist “vorsätzlicher Schwachsinn mit erzieherischem Effekt” soll Karl Kraus einmal sinngemäß gesagt haben. Das Publikum im Künstlerhaus bei der Premiere der beiden Operetten-Einakter “Die schöne Galathée” und “Häuptling Abendwind” der Münchner Kammeroper hatte jedenfalls seinen Spaß und auch die kleinen bissigen Seitenhiebe durchaus richtig verstanden.
Der spärliche Scheinwerfer erhellt den kleinen Tisch, auf dem ein Mikrofon steht. Der übrige Raum ist abgedunkelt. Die Zuhörer sitzen auf ihren Stühlen oder lungern an der Bar herum. Es ist wieder mal soweit. Zum sechsten Mal im Art Babel präsentiert Piko Be: “Kein Land für alte Dichter”. Diesmal mit Doris Kuhn, der Autorin von “Beim nächsten Film wird alles anders.” ..weiterlesen

Standing Ovations am Ende des letzten Neujahrskonzertes vor der großen Renovierung im Staatstheater am Gärtnerplatz

Restlos ausverkauft war das Konzert im Café Kong, wie auch fast alle anderen Konzerte auf der Tour von Dillon. Auf kleinstem Raum drängten sich die münchner „Coolkids“ mit Stoffbeutel unter dem Arm unter einem Himmel aus Neonröhren und warteten auf die junge Dame in schwarz. ..weiterlesen

Die Wiederaufnahme von Public Republic unter der Regie von Antje Schupp ist überaus gelungen. Das neue Öl fließt in Form von Daten. Die beflissene Geschäftsführerin Antje Schupp (Susanne Schroeder) verspricht viel: Sie macht aus unserem Datensatz einen wahren Datenschatz. Sie hütet ihn. Ist der Sicherheitsfilter. Verspricht uns alles: schützt uns gegen Katastrophen und Terrorismus. ..weiterlesen

Die Theatertruppe La Fura dels Baus war mal für ihre innovativen Performances bekannt. Ob raschelnde 3D-Brillen und barbusige Animateurinnen innovativ sind, darf allerdings bezweifelt werden. Wer jedoch auf Bombastik statt feiner Musik steht, ist hier gut bedient.

Schon wieder zum Chiemsee Reggae Summer? Wie wär’s mal mit dem FESDIG in Burkina Faso? Alfred Ouoba hat sein Festival letzten Sonntag in München vorgestellt. ..weiterlesen

Indie meets Aufklärung: So könnte man die Friederike Hellers Inszenierung von Voltaires Klassiker „Candide“ im Münchner Residenztheater umschreiben. Denn eine Band der Hamburger Schule darf auch mitmachen. ..weiterlesen

An was denkt man, wenn man den Namen Egon Schiele hört? Wohl an weibliche Modelle zwischen Androgynität und Magersucht, unfertige Skizzen, provokative Aktdarstellungen und pathologisch wirkende Selbststilisierungen … ..weiterlesen

Am Sonntag ist es soweit gewesen: La Brass Banda aus Übersee am Chiemsee haben die nahezu ausverkaufte, musikalisch ansonsten meist (inter)nationalem Mainstream vorbehaltene, flugzeughangardimensionale, Olympiahalle gerockt. ..weiterlesen

Am Freitagabend spielte Bosse in der Theaterfabrik. Wie gut es werden sollte, wusste er vorher wohl selbst nicht. ..weiterlesen

Stefan Puchers Inszenierung von „Der Sturm“ läuft bereits seit 2008 in den Münchener Kammerspielen. Eine seltsame Kombination aus Moderne und Shakespeare. ..weiterlesen

Um nach den Fans auf Facebook und dem CD Cover nach zu urteilen, könnte man irgendwie davon ausgehen, dass es sich bei „The Felice Brothers“ um eine Newcomer-Band handelt. Doch die Gäste vor Ort, beim Konzert in München, bewiesen das Gegenteil. ..weiterlesen
Mit einem knappen „Good Evening“ begrüßt Jamie Hince, die eine Hälfte von „The Kills“, das Münchner Publikum, bevor er sich seine Gitarre umhängt. Endlich haben es die beiden adretten Musiker des britisch-amerikanischen Rockduos auch in die bayerische Hauptstadt geschafft und dort ordentlich Glamour und Gitarrenriffs versprüht. ..weiterlesen

Es ist der letzte Montagabend im November 2011. Bereits seit 17 Uhr ist es über München stockfinster. In der Kultfabrik, München’s beliebtester Party-Area weht der Wind gerade eine Bierflasche von einem Stromkasten. Unbeabsichtigt kickt man mit dem Fuß weitere Dosen und Papierreste aus dem Weg. Das sind Überreste eines ganz normalen Wochenendes. Hier ist heute nichts los… Oder doch?
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Am 26. und am 27.11. fand wieder der Markt der unabhängigen Verlage und eine Illustrationsausstellung unter dem Motto „Andere Bücher braucht das Land“ im Literaturhaus München am Salvatorplatz statt.
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15 Bands für 1800 Gäste auf drei Bühnen – eine reife Leistung für einen Jugendsender. Vielleicht manchmal ein bisschen zu reif. Zumindest, was den hohen Altersdurchschnitt der Besucher anging als on3 am Freitag zum großen Festival ins Funkhaus lud. Dafür waren die Bands umso frischer. ..weiterlesen

„The Wombats“ live in München. Bei diesem Konzert rechnet der Besucher doch mit einem Publikum, das unter 18 ist, Röhrenjeans trägt und schlabbernde Oberteile über ihren Schultern hat.
Indie eben. ..weiterlesen

Spätestens im Antonia-Akt hätte man eine Stecknadel fallen hören können, so gebannt war das Publikum von der Vorstellung. Die 2000 Zuschauer waren so berauscht, dass die Erkälteten das Husten vergaßen und die notorischen Plapperer das Getuschel.
Dabei war die einzige Droge, die an diesem Abend verabreicht wurde, legal: die Musik.

Ihre Musik ist gut und schlecht aussehen tut sie auch nicht. Für Andy Weinzierl Grund genug, ein Konzert von ihr zu besuchen: Heather Nova. ..weiterlesen

… heißt eines der beiden Bücher, das bei der ersten Matinee in der Reihe “Reventlow am Sonntag” im Literaturhaus vorgestellt wurde. Das Interesse der Münchner an Fanny zu Reventlow, der Ikone der Schwabinger Bohème war groß, das Foyer im dritten Stock dicht bestuhlt und bis auf den letzten Platz besetzt.
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Vor zwei Tagen erst haben sich die „Helden des Groschenromans“ mit ihrer „Lassiter“-Lesung im wilden Westen in der Pasinger Fabrik herum- und das Publikum zu wahrer Heiterkeit getrieben, da starten sie auch schon zu neuen Abenteuern, die sie an diesem Montagabend (21.11.) bis in die unendlichen Weiten des Weltraums führen. ..weiterlesen

Verlust, Nostalgie, Verletzlichkeit, Liebe, – darunter machen es The Drums nicht. Sie fegten mit ihrem Synthie-Gitarrenpop am Sonntag wie ein Hurrikan durch das rappelvolle Ampere und waren nach 90 Minuten irgendwie viel zu schnell verschwunden. ..weiterlesen

„Mathias Tretter möchte nicht dein Freund sein.“ So heißt das webzweinullkritische neue Solo-Programm von Mathias Tretter. Seines Zeichens vielfach preisgekrönter Kabarettist und Mitglied des „Ersten Deutschen Zwangsensembles“ (mit den Kollegen Claus von Wagner und Philipp Weber). Am Sonntag fand die umjubelte München-Premiere im ausverkauften Lustspielhaus statt. ..weiterlesen

Die „Helden des Groschenromans“ haben in der Pasinger Fabrik „Lassiter“ gelesen. Heute lesen sie Perry Rhodan im Volkstheater! ..weiterlesen

… ist derzeit im Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen. Musikalisch war die Premiere des Gilbert & Sullivan-Krachers “Der Mikado oder Die Stadt Titipu” sehr gelungen, szenisch lies sie leider für mich zu wünschen übrig.